CDU legt neue Ausrichtung vor – sie wird grüner und damit nicht konservativer

Kein Profil, keine Themen und keine überzeugenden Kandidaten. Das ist die CDU. Hinzu kommt, dass sich die CDU in den letzten 16 Jahren sozialdemokratisierte. Die Konservativen verloren in der CDU ihre politische Heimat. Im Ergebnis konnte sich politisch rechts von der CDU die Partei “Alternative für Deutschland” (AfD) etablieren.

Der Verein “WerteUnion” gründete sich neben der CDU als Ort konservativer CDU-Mitglieder. Die “WerteUnion” gilt innerhalb der CDU als verpönt.

Etwa 4,5 Millionen Wähler verlor die CDU an SPD, Grüne und die FDP am 26. September 2021 anlässlich der letzten Bundestagswahl. Die Menschen in Deutschland wählten lieber das linksgrüne Original, anstatt eine inhalts- und konzeptlose CDU – logisch und nachvollziehbar. Doch hat die CDU inzwischen aus diesem für sie erfahrenen Debakel gelernt?

Ein neues Grundsatzprogramm soll her. Hierzu hat der CDU-Bundesvorsitzende eine entsprechende Kommission eingerichtet. Am kommenden Montag ab 13:30 Uhr sollen die ersten Ergebnisse in Berlin präsentiert werden.

Hinter den Kulissen in der Berliner Klingelhöferstraße, der CDU-Bundeszentrale ist davon die Rede, dass die CDU eine “im besten Sinne bürgerliche Partei” zu sein.

Zukünftig will die Partei Traditonen dort bewahren, wo sie bewahrenswert sind. Gleichzeitig möchte die CDU neue Akzente setzen. Das Motto “Lust auf Leistung, Qualifikation und Bildung” leitet dabei dir Arbeit der Grundsatzkommission und mutmaßlich die CDU der Zukunft.

Inhaltlich wollen die Christdemokraten für Staatsferne, einen Leistungsgedanken in der Bildungspolitik, dem christlichen Menschenbild stehen. In den Blick sollen Weltoffenheit als Wirtschaftsfaktor und eine ökologische Orientierung genommen werden.

Die politische Rhetorik und der Stil des potentiellen neuen CDU-Kurses deutet nicht daraufhin, dass sich die CDU auf ihre konservativen Wurzeln besinnt.

Tatsächlich nähert sich die Union den Grünen an. Das zeigen auch die Bestrebungen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, eine schwarz-grüne Koalition zu bilden. Dem würde eine politisch konservative Richtung im Bund entgegenstehen. Zumal der CDU für diesen Kurs das Personal fehlt.

Die politisch konservativen Menschen in Deutschland lassen sich mit den Begriffen “bürgerlich” und “Leistung” nicht überzeugen. Denn darunter verstehen die Christdemokraten eine grüne Ausrichtung. Diese ist bekanntlich mit dem Terminus “Ökosozialismus” zu überschreiben. Die propagierte Staatsferne ist damit nicht zu erreichen.

Im Ergebnis sei an die CDU adressiert: Chance vertan!

Wozu soll man die CDU wählen, wenn parallel die Originale ihrer kopierten Politik bereitstehen: SPD, Grüne und FDP.

Diejenigen, die sich eine CDU der Ende der 1980er Jahre wünschen, werden mit dem neuen Grundsatzprogramm enttäuscht. Sie werden sich jetzt eine neue politische Heimat suchen müssen.

Es wird Zeit für eine veritable konservative Partei in Deutschland jenseits des linksgrünen ideologischen Einheitsbreis, den CDU, SPD, Grüne und FDP repräsentieren.


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