Berlin: CDU schießt sich mit “Vornamen-Aktion” in die Opposition – Grüne lehnen Koalition ab

Die Berliner CDU hat sich wiederholt ein klassisches Eigentor geschossen, nachdem schon die Bundes-CDU mit ihrem Vorschlag, Jens Spahn zum CDU-Spitzenkandidaten im Land Berlin zu küren, den Wahlkämpfern in Berlin das Leben erschwerte.

Noch vor Weihnachten klopfte CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner bei den Grünen an, um eine potentielle Koalition nach der Abgeordnetenhaus-Wahl auszuloten. Der Blaulichtblog berichtete.

Doch nach der jüngsten “Vornamen-Aktion der Berliner CDU-Fraktion” hat die grüne Spitzenkandidatin,Bettina Jarasch, eine Koalition mit der CDU ausgeschlossen.

Bei dem Wahlwiederholungs-Versuch zum Berliner Abgeordnetenhaus am 12. Februar 2023 entscheiden die Berliner, ob künftig die CDU regiert oder die seit 2001 regierende SPD weiterhin die Koalition anführen.

Wahlbeobachter sehen die CDU als stärkste Fraktion nach der Wahl. Doch die wird mutmaßlich keinen Koalitionspartner finden. Ein Blick in das Land Bremen offenbart der CDU, wie es einer stärksten Fraktion ergehen kann. Dort regiert ein rot-grün-roter Senat. Die CDU sitzt auf den harten Oppositionsbänken. Das könnte der CDU in Berlin ebenso passieren, nur das Prognosen die Grünen vor der SPD sehen und es damit in Berlin zu einem grün-rot-rotem Senat kommen könnte.


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