Medienmanipulation: Häme wird ausgeschüttet – Augen und Ohren auf, Verstand einschalten

Deutschland, das Land der Cancel-Culture. In Deutschland regiert die “Vierte Gewalt“, die Medien.

Schlechter Journalismus kennzeichnet in vielen Fällen die sogenannten “Qualitätsmedien“. Gerade in mittelgroßen Städten und kleineren Gemeinden dominiert oft nur eine Zeitung das öffentliche Geschehen. Schlimmer noch: Diese Zeitungen bilden das Meinungsmonopol und nutzen ihre publizistische Macht zur massiven Manipulation.

Wie können sich betroffene Menschen gegen diese sie oft schädigende Berichterstattung zur Wehr setzen?

Es sind die bösen Angriffe, die Schläge unter die Gürtellinie, gegen die sich schlagkräftig geschützt werden muss. Darf mit harten Bandagen gekämpft werden? Wie reagiert man auf falsche Berichterstattung und sich daraus ergebender Häme?

Häme stellt eine besonders hinterhältige Bedrohung der persönlichen menschlichen Würde dar. In Reinkultur ist sie dann zu beobachten, wenn etwas Normales, Unauffälliges, Mittelmäßiges zu einer ganz großen Sache aufgeblasen wird. Es existiert nichts, was weniger lächerlich wäre als der Normalfall. Aber wird dieser zur “Sensation” aufgebläht, dann wird es lächerlich, dann werden im Ergebnis gute Projekte, politische Entscheidungen oder gar Personen journalistisch zerstört. Das im konkreten Fall zu erkennen, ist für den normalen Konsumenten eines journalistischen Mediums (Zeitung, Fernsehen, Soziale Medien) nahezu ausgeschlossen. Eine Gegenrede oder ein Gegenbeitrag werden in den Medien nicht zugelassen. Das ist fatal, das ist schäbig, das ist unanständig.

Wie ist sich gegen Häme zur Wehr zu setzen?

  • Stufe 1: Mitspielen und auf die ironische Redeweise einsteigen
  • Stufe 2: Darüber lachen, witzig kommentieren, eine hämische Bemerkung als Scherz zurückspielen
  • Stufe 3: Ignorieren und die Häme an sich abprallen lassen
  • Stufe 4: Wörtlich nehmen und so tun, als würde die Häme als Kompliment verstanden
  • Stufe 5: Zurückweisen und den anderen auffordern, seine hämischen Bemerkungen zu unterlassen.

Welche Stufe schlussendlich zu wählen ist, sollte im Wesentlichen davon abhängen, wie massiv mit der Häme vorgegangen wurde.

Häme in ihrer niedrigsten Dosierung kann nett gemeint sein. Dann könnte auf das Spiel eingestiegen und zurückgefrotzelt werden. Wenn jemand jedoch (medial) bewusst lächerlich gemacht wurde, um sich selbst zu profilieren oder gar einen politischen Wettbewersvorteil zu erhaschen, sollten die hämische Bemerkung entschieden zurückgewiesen werden.

Nicht immer muss ausgegleichen, abgewiegelt, über eine Kränkung hinweggelacht oder den Beleidiger zur Rede gestellt werden. Manchmal geht es nicht anders, es muss sich Respekt verschafft werden. Wer ständig auf die Befindlichkeiten seiner Mitmenschen Rücksicht nimmt, tut sich auf Dauer keinen Gefallen. Im Gegenteil, man schwächt sich oft selbst.

Gegen Häme und Anfeindungen ist sich zur Wehr zu setzen. Dadurch wird die vermutete Schwäche ins Gegenteil verkehrt. Zurückschlagen, indem der Angriff kurz und knapp zurücklenkt und dementsprechend ausfällt. Dabei gilt das Motto: “Je heftiger und unfairer die Attacke (Häme) ausfällt, desto härter darf zurückschlagen werden!“.

In Deutschland herrscht eine politische Kultur, in der Sachlichkeit, Information und Argumentation abhandengekommen sind. Es zählt nur noch, sein Gegenüber (politisch) fertig zu machen, ja ihn zu eliminieren. Beispiele finden sich in politischen Debatten, Talkshows und Zeitungsberichten zu Hauf.

Es bleibt zu hoffen, dass Leser, Zuschauer und Zuhörer sich ihres eigenen Verstandes bedienen und genau nicht das ihnen medial Präsentierte unmittelbar als wahr begreifen.

Medien manipulieren, sie verfolgen ihre eigenen Interessen. Wer glaubt, wenn er ein Medium kommuniziert sei informiert und unterrichtet, der irrt. Denn er weiß nur, was ihm dieses Medium erzählt. Anders ausgedrückt: Wer glaubt, indem er die Zeitung liest, sei er über das inländische und ausländische Geschehen umfassend informiert, der irrt. Er weiß nur, was in der Zeitung steht.

Gerade in Wahlkampfzeiten müssen die Medienkonsumenten genau hinsehen und hinhören. In diesen Zeiten sind die Manipulateure besonders energisch aktiv.

Also: Augen und Ohren auf sowie den Verstand einschalten!


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