2900 Nutztiere von Wolfsangriffen betroffen

Die stetige Ausbreitung der Wölfe in Deutschland wird immer mehr zum Problem für Züchter und Hobby-Tierhalter: Wurden 2016 über 1000 durch Wolfsangriffe verletzte oder getötete Nutztiere registriert, waren es 2018 bereits 2067. Und in 2019 ist diese Zahl noch einmal sprunghaft auf rund 2 900 Nutztiere angestiegen. Und ein Ende ist nicht in Sicht, denn die Zahl der Isegrims steigt rasant an. Nicht zuletzt ihr hoher Schutzstatus hat dazu geführt, dass sich der Canis lupus – der größte Räuber aus der Familie der Hunde – in Deutschland nahezu ungehindert ausbreiten können.

Zurzeit leben etwa 2000 Wölfe in Deutschland. Mit einem Wachstum von 35 Prozent pro Jahr verdoppelt sich die Zahl bereits in drei Jahren. Natürlich versterben auch einige Wölfe, was aber nicht ins Gewicht fällt. Seit Einführung der statistischen Erfassung wurden bis heute insgesamt 123 tote Tiere aufgefunden, von denen 93 Wölfe durch einen Verkehrsunfall getötet wurden. In 10 Fällen handelte es sich um illegale Tötungen, 9-mal war die Todesursache eine natürliche und in 8 Fällen war die Todesursache aufgrund der stark fortgeschrittenen Verwesung nicht mehr zu ermitteln. In 3 weiteren Fällen wurden Wölfe im Rahmen von Managementmaßnahmen nach Erteilung von Ausnahmegenehmigungen gemäß Bundesnaturschutzgesetz getötet.


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