“2G-Regel” in Berliner Gastronomie – schwere Zeiten für die Wirte

Ungeimpfte haben in Berlin zukünftig weder in Clubs und Bars noch in Restaurants Zutritt. Die “2G-Regel” soll nun das “Partymachen” ermöglichen – für Geimpfte und Genesene.

Die grüne Wirtschaftssenatorin Ramona zu diesen Plänen: „Die Reise geht in diese Richtung. Wir sehen jetzt schon Klagen haben und sollten lieber selber Regelungen treffen, als uns treiben zu lassen.

Ein Trost für die eh bereits gebeutelten Wirte in Berlin besteht jedoch noch. Wie zuvor in Hamburg sollen Gastronomie die Möglichkeit erhalten selbst zu entscheiden, ob sie die “2G-Regel” oder die “3G-Regel” anwenden, also ebenso lediglich getestete Gäste zu bewirten.

Wahlfreiheit ist das Allerbeste“, sagt Thomas Lengfelder in seiner Funktion als Vorsitzender des Gastroverbandes Dehoga. „Bei uns gibt es keine einhellige Meinung. Die Abstandsregelung bringt jedem Betrieb 30 Prozent weniger Kapazität. Andererseits halte ich es nicht für ausgemacht, ob 2G die Leute wirklich in die Restaurants bringt.

Andere gastronomische Stimmen äußern:

  1. Es kann nicht sichergestellt werden, dass alle Mitarbeiter geimpft sind.
  2. Gäste sollen nicht ausgegrenzt werden.
  3. Unklar ist, ob nicht auch Geimpfte Überträger des Virus sind.

Insgesamt ist fraglich, wie Clubs, Bars und Restaurants die durch den Lockdown bedingten ausgefallenen Umsätze wieder erwirtschaften können, wenn ein nicht unerheblicher Teil der Gäste durch die “2G-Regel” ausgeschlossen wird.

Parallel beklagen Gastronomen den großen Personalmangel. Auch die Ausbildungsplätze können nicht besetzt werden.

Wirt in Coronazeiten zu sein, ist wahrlich kein Geschenke und nicht “vergnügungssteuerpflichtig“.


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