5000 Helme für die Ukraine ein „Rohrkrepierer“ – Union wirft Verteidigungsministerin Lambrecht Scheitern vor

Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) tauche ab, kritisiert Unions-Verteidigungsexperte Florian Hahn. Dass Deutschland 5000 Militärhelme an die Ukraine liefern will, bezeichnet er als „Rohrkrepierer“. „Das ist in der Ukraine auch so angekommen“, äußerte der CSU-Politiker. Lambrecht gibt aus Sicht der CDU und CSU in der Russland-Auseinandersetzung keine gute Figur ab.

Die Verteidigungsministerin ist ein Ausfall in der aktuellen Lage“, sagte Unions-Politiker Hahn in Berlin. „Mir scheint, die Verteidigungsministerin hat ihre Aufgabe als Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt über eine der größten Streitmächte Europas noch nicht wahrgenommen.” „Die Regierung ist gescheitert bei dem Versuch, der Ukraine ein starkes Signal der Unterstützung zu geben“, so Florian Hahn weiter.

Russland hat nach westlichen Angaben mehr als 100.000 Soldaten an der ukrainischen Grenze zusammengezogen. Den Westen treibt deshalb die Sorge um, dass die russische Führung nach der Annexion der Krim 2014 einen Einmarsch in das Nachbarland vorbereitet.

CSU-Verteidigungsexperte Hahn warf Lambrecht eine fehlende Kontaktaufnahme zu ihrem ukrainischen Amtskollegen vor. Der Verteidigungsexperte kritisierte, dass die Ministerin bei einer Bundestagsdebatte zu dem Konflikt am vergangenen Donnerstag gefehlt habe. „Ich frage mich, wie ernst die Regierung diese Krise nimmt.

Auch dass die Bundesregierung Waffenlieferungen an die Ukraine bislang klar ablehnt, kritisierte Hahn. „Es kann nicht sein, dass die Ampel-Regierung zum jetzigen Zeitpunkt das Druckmittel der Waffenlieferungen vom Tisch nimmt.

Zwar sei bekannt, dass Deutschland Waffenlieferungen immer sehr skeptisch gegenüberstehe. „Die Waffenlieferungen an die kurdischen Peschmerga haben aber gezeigt, dass dies im Ausnahmefall sinnvoll sein kann. Also muss das auch eine Option zur Unterstützung der Ukraine sein.

Die Ukraine hat Deutschland bereits wiederholt um Waffenlieferungen gebeten. Die Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gibt ein schwaches Bild ab.


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