Deutsche Politik folgt einem Plan: “Great Reset”

Auf der 50. Jahrestagung des “World Economic Forums” (WEF) wurde im Juni 2020 der Begriff “Great Reset” bekannt. Er wurde ursprünglich von Prinz Charles ins Leben gerufen, bevor er in die Philosophie von Prof. Dr. Klaus Schwab überging, der Gründer und Vorsitzender des WEF ist. Wann immer über “den Rückbau hin zum Besseren” gesprochen wird, so ist damit stets der “Great Reset” gemeint.

Der “Great Reset” beinhaltet den Plan, die Infrastrukturen der Welt nach den wirtschaftlichen Erosionen bedingt durch die COVID-19-Pandemie “nachhaltig” wieder aufzubauen und einen globalen Vertrag zur Verhinderung zukünftiger Pandemien zu schließen.

Konkret bedeutet dies in den Worten des “Great Resets“: “Keine einzelne Regierung oder multilaterale Agentur kann diese Pandemiebedrohung allein bewältigen. Wir müssen uns gemeinsam besser darauf vorbereiten, Pandemien auf koordinierte Weise vorherzusagen, zu verhindern, zu erkennen, zu bewerten und effektiv darauf zu reagieren.

Der Internetauftritt zum “Great Reset” verspricht ein modernes Leben in einem wohlgeformten Mikrokosmos: Ein kohlenstoffarmes Traumleben, bevölkert von verweiblichten Hipstern, ohne jeglichen Verzicht auf moderne Bequemlichkeit. Man sieht schlampig aussehende neoliberale Jugendliche, findet häufige Verweise auf LGBTQ+-Werte und liest über die allgemeine Dringlichkeit bezüglich des CO2-Fußabdrucks.

Die meisten Skizzen dieses Plans beinhalten eine weitere Aufweichung der Staatsgrenzen und die Schwächung individueller nationaler Autonomie zugunsten einer “universaleren Regierungsführung“. Ein Globalismus und ein grenzenloses Denken verbirgt sich hinter diesem so umrissenen schwabschen “Great Reset“.

Finanziell zu tragen hat dieser Reset die westliche und damit in Europa besonders Deutschland. Weiterhin werden in den betreffenden Ländern die Freiheiten weiter beschnitten.

Dem “Great Reset” stimmten u. a. auf dem WEF Boris Johnson, Emmanuel Macron, Angela Merkel, der Grieche Kyriakos Mitsotakis, der Holländer Mark Rutte, der Spanier Pedro Sánchez, die Norwegerin Erna Solberg und der Ukrainer Wladimir Selenskij zu. Nach Informationen des ehemaligen US-Außenminister John Kerry unterstützt auch die Regierung von Joe Biden diesen Plan.

Nunmehr befinden sich die Nationalstaaten im Wettbewerb darum, wer die Maßnahmen zur Umsetzung des “Great Resets” am schnellsten Wirklichkeit werden lässt.

Argumentativ wird für die deutsche Öffentlichkeit schon jetzt die generelle Regel sichtbar. Danach gilt, dass alle Lösungsansätze für spezifische Umwelt- oder wissenschaftliche Probleme jeweils mit LGBTQ+-Rechten, Arbeitsplatzgerechtigkeit, Initiativen für offene Grenzen verbunden wird. Darüber hinaus werden Zusammenhänge aus der “sozialen Gerechtigkeit” konstruiert (etwa Sozialversicherungen), um die Verwirklichung und Notwendigkeit des “Great Resets” von der gesellschaftlich breiten Mehrheit politisch stützen zu lassen. Die Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 zeigen über die Wahl der Themen des Wahlkampfes die dargestellte Richtung deutlich auf.

Der “Great Reset” bringt allen Nationen denselben langsam fortschreitenden Verlust an Autonomie, da ihre Entscheidungsbefugnis an eine internationale, anonyme Körperschaft übertragen werden soll.

Diese erstaunlich koordinierte Reaktion auf die Pandemie bedeutet eine weltweite Zwangsimpfung für alle Menschen. Prof. Klaus Schwab sagte selbst: “Solange nicht jeder geimpft ist, ist niemand sicher.” Worauf die anwesenden neoliberalen politischen Weltführer zustimmend nickten, um dann einstimmig das Mantra eines “globalen öffentlichen Guts” zu beten. Die Verlautbarungen des geschäftsführenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) sowie seines potentiellen Nachfolgers Prof. Karl Lauterbach deuten in genau diese Richtung; Impfzwang durch die Hintertür mit Angstszenarien “4. Welle” sowie eines mutmaßlichen erneuten Lockdowns.

Was bedeutet dieser Kontext für die politische Praxis? Eine ideologisch grüne politische Technokratie steht als Herrschaftsform parat. Mandadiert wird dies durch den Apparat des WEF. Dort befinden sich “ethische Interessenvertreter“, die linksgrün orchestriert sind. Eine global vernetzte Organisation also, die mit Ängsten vor einer drohenden Pandemie und dem CO2-Untergang regiert.

WEF-Gründer Schwab definiert das Ziel des “Great Resets” als die “vierte industrielle Revolution”. Historisch wurde die erste Revolution von Wasser und Dampf angetrieben, in der zweiten wurde die Massenproduktion etabliert und in der dritten die elektronische Automatisierung.

Die vierte Revolution soll damit die Grenzen zwischen den “physischen, digitalen und biologischen Sphären” verwischen. Fortschrittstreiber bilden hier die Künstliche Intelligenz, Robotik, das Internet der Dinge, autonome Fahrzeuge, 3D-Druck, Nanotechnologie, Biotechnologie, Materialwissenschaft, Energiespeicherung und Quantencomputer.

Dieser technologische Hype stilisiert das Erschaffen einer neuen Welt. Der Glaube, dass sich durch die Künstliche Intelligenz alles positiv verändern und eine kohlenstoffarme neue Welt Wirklichkeit wird, hält sich in den WEF-Nationen.

Was bleibt zum jetzigen Zeitpunkt zu konstatieren? Im Worst-Case-Szenario bedeutet der “Great Reset” der mutmaßliche Versuch, eine Machtergreifung zu implementieren. Diese wird durch nicht rechenschaftspflichtige internationale Organisationen vollzogen und mit im Hintergrund agierende Oligarchen garniert.

Somit bedeutet der “Great Reset” eine falsche Utopie auf Kosten der individuellen Privatsphäre und Autonomie der Individuen der beteiligten Nationalstaaten. Wie qualitativ fundiert und kompetent die politischen (parteiübergreifenden) Akteure persönlich aufgestellt sind, vermag jeder selbst beurteilen.

Die herrschende Politik in Deutschland folgt demgegenüber einem Plan, der sich “Great Reset” nennt. Die politischen Maßnahmen auch in Deutschland verfolgen der Realisierung dieses (utopischen) Plans.


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