Führerscheine müssen umgetauscht werden

Die Führerscheine sollen in Deutschland fälschungssicher und in einer gemeinsamen Datenbank erfasst werden. Die Fahrlizenzen erhalten ein Ablaufdatum von 15 Jahren bekommen.

Deshalb müssen deutsche Autofahrer ab kommenden Jahr gestaffelt nach Geburtstagsjahr und Ausstellungsdatum handeln.

Der Grund für das jetzt vorgezogene Verfallsdatum der Führerscheine ist die Entlastung der Behörden. Die Vielzahl der künftigen Anträge soll so bewältigbar sein. Sichergestellt wird, dass der Umtausch ohne längere Wartezeiten erfolgen kann. Der Antrag auf den Umtausch kann nur persönlich bei der Führerscheinbehörde gestellt werden. Der Umtausch soll 25 Euro kosten. Der neue Führerschein ist 15 Jahre gültig.

Wird der Führerschein nicht rechtzeitig umgetauscht, so wird ein Verwarngeld in Höhe von 10 Euro fällig. Ein Ablaufdatum bedeutet, dass das Dokument seine Gültigkeit verliert, nicht aber, dass der Halter damit seine Fahrerlaubnis verliert.

Bisher hatten Führerscheine kein Ablaufdatum, die nach 2013 ausgestellt wurden. Dies ändert sich nun. Der Umtausch Führerscheine alle Klassen betrifft rund 15 Millionen bis 1998 ausgestellten Führerscheine aus Papier und etwa 28 Millionen im Scheckkartenformat, die von 1999 bis 19.01.2013 ausgegeben wurden. Der zeitliche Stufenplan wurde vom Verkehrsausschuss vorgeschlagen und im Bundesrat beschlossen.

Seit 2013 gilt, dass neu ausgestellte Führerscheine eine begrenzte Gültigkeit von 15 Jahren besitzen. Die ältere Generation wurde lediglich dazu verpflichtet, ihre Fahrerlaubnis bis 2033 umzutauschen.

Abhängig vom Geburtsjahrgang müssen Führerscheine, die vor 2013 ausgestellt wurden, zwischen dem 19. Januar 2022 und dem 19. Januar 2033 umgetauscht werden.

Abhängig vom Ausstellungsjahr müssen Führerscheine, die ab 1999 ausgestellt wurden, zwischen dem 19. Januar 2026 und dem 19. Januar 2033 umgetauscht werden.


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