Erste Kompetenz-Umfrage zur neuen Bundesregierung – Baerbock Schlusslicht

Die erste Kompetenz-Umfrage der neuen Ampel-Bundesregierung wird von RTL vorgelegt. Tradition ist die 100-Tage-Frist, eine Schonfrist. Selbstoffenbarend und voller Tatendrang gesteht sich die Ampel diese nicht zu. Das soll Aktionismus vorgeben oder vortäuschen. Ergo 1: Das Ampel-Gehampel nimmt an Fahrt auf. Ergo 2: Eine Umfrage ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt völlig legitim.

Zum Ergebnis der Umfrage: Schlusslicht bildet (nicht ganz unerwartet) Annalena Baerbock (Grüne), die sich gerade im Amt der Bundesministerin des Auswärtigen redlich bemüht.

Baerbock ist nicht die einzige schlechte Nachricht für die Grünen. Bei den Parteipräferenzen gewinnen sowohl die SPD als auch die Unionsparteien jeweils einen Prozentpunkt hinzu und kommen aktuell auf 26 bzw. 23 Prozent. Die Grünen verlieren gegenüber der Vorwoche zwei Prozentpunkte und erreichen 15 Prozent.

Die Werte für alle anderen Parteien bedeuten für die FDP 11 Prozent, die AfD 10 Prozent und die Linke 5 Prozent.

Zur Methode der Umfrage: Von den „Geeignet-Stimmen“ werden die „Nicht-geeignet-Stimmen“ subtrahiert. Somit errechnet sich der Zufriedenheitswert der Deutschen mit den neuen Ministern der Ampelkoalition. Im Ergebnis kann dieser positiv oder negativ ausfallen.

Zu den detaillierten Ergebnissen: Ganz oben auf der Kompetenzliste stehen die SPD-Politiker Hubertus Heil (+ 55 Prozentpunkte) und Prof. Karl Lauterbach (+ 50 Prozentpunkte). Lauterbach vereint trotz Platz zwei somit die meisten positiven Stimmen auf sich. Beim neuen Gesundheitsminister wollten die Trendforscher zudem wissen, ob er geeigneter sei als sein Vorgänger Jens Spahn. Die große Mehrheit von 62 Prozent geht davon aus. Nur 7 Prozent glauben, dass Lauterbach schlechter als Spahn ist.

Auf den weiteren Plätzen folgen Cem Özdemir (Grüne) und Wolfgang Schmidt (SPD) mit einem Saldo von + 41 beziehungsweise + 40 Prozentpunkten auf den Plätzen drei und vier.

Eine Differenz von jeweils + 37 und + 30 Prozentpunkten weisen die Grünen-Politiker Robert Habeck und Anne Spiegel auf. Bei Svenja Schulze (SPD) und Christian Lindner (FDP) beträgt der Abstand + 28 bzw. + 24 Prozentpunkte.

Die Bundesminister Steffi Lemke (+ 19, Grüne), Marco Buschmann (+ 15, FDP), Volker Wissing (+ 15, FDP), Klara Geywitz (+ 13, SPD), Nancy Faeser (+ 13, SPD) und Bettina Stark-Watzinger (+ 12, FDP) belegen die in den Klammern abgebildeten Werte.

Extrem negativ fällt das Umfrage-Ergebnis für Christine Lambrecht (- 27, SPD) und eben Annalena Baerbock (- 29, Grüne) aus. Sie sind die einzigen beiden Minister, die im negativen Bereich liegen. Ihnen traut also die Mehrheit der befragten Menschen das Amt nicht zu, bei Außenministerin Baerbock sind es 60 Prozent.


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