ADIDAS will Reebok loswerden

Vor 15 Jahren übernahm ADIDAS den US-Konkurrenten Reebok. Doch das DAX-Unternehmen aus dem bayerischen Herzogenaurach hatte sich gründlich verspekuliert.

Die heutige Adidas AG wurde am 18. August 1949 durch Adolf Dassler als Adi Dassler adidas Sportschuhfabrik gegründet und ab 1995 als Aktiengesellschaft geführt. Längst geben internationale „Investoren“ dort den Ton an. Die Aktionäre von ADIDAS zahlten an die Aktieninhaber von Reebok rund 3,1 Milliarden Euro. Aber die US-Marke war bereits seit Jahren ein Restrukturierungsfall. Die in Reebok gesetzten Erwartungen konnten nicht erfüllt werden. Bereits 1989 hatte ADIDAS die Weltmarktführerschaft an „Nike“ verloren. Mit dem Zukauf von Reebok wollte man scheinbar die verlorene Position zurückgewinnen.

Wie ADIDAS-Chef Kasper Rorsted erklärte, sei man zu dem Schluss gekommen, »dass Reebok und Adidas ihr Wachstumspotenzial unabhängig voneinander deutlich besser ausschöpfen können«. In der Bilanz des ersten Quartals 2021 an wird Adidas Reebok als »aufgegebenen Geschäftsbereich« ausweisen. Einen Käufer bzw. Investor für Reebok hat ADIDAS bislang jedoch nicht gefunden.


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