Afrikaner bald nur noch zu Fuß unterwegs?

Nach Feststellungen des UN-Umweltprogramm (Unep) wurden zwischen 2015 und 2018 weltweit 14 Millionen Gebrauchtwagen exportiert, mehr als die Hälfte davon nach Afrika. Einer holländischen Exportstudie zufolge waren die meisten Gebrauchtwagen beim Export durchschnittlich 16 bis 20 Jahre alt. nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen und hatten Abgassysteme, die der Euro-4-Norm nicht mehr entsprachen. In Afrika findet man dennoch jederzeit dankbare Abnehmer für diese „Rostlauben“. Denn viele Afrikaner können sich weder einen Neuwagen noch einen guten gebrauchten PKW leisten. Deshalb sind die alten Autos heiß begehrt auf dem afrikanischen Kontinent.

Doch nun schaltet sich die EU in diesen Markt ein, denn „Uschi“ und ihre Gehilfen haben ein neues Betätigungsfeld entdeckt: Weil die alten Fahrzeuge den Umweltstandards Deutschlands oder denen der EU nicht mehr genügen, machen sich die Eurokraten Sorgen um die Verkehrssicherheit und den CO2-Ausstoß in Afrika. Die Unep fordert deshalb: „Die Industrieländer müssen aufhören, Fahrzeuge zu exportieren, die bei Umwelt- und Sicherheitsinspektionen in ihren eigenen Ländern durchfallen.“

Die EU fordert deshalb die Reglementierung des Verkaufs und des Exports von Altfahrzeugen sowie ein harmonisiertes elektronisches EU-An- und Abmeldesystem und einen innereuropäischer Datenaustausch über den Verbleib von Altfahrzeugen. Schön, dass die EU wieder Arbeitsplätze schafft: in der kommissionseigenen Bürokratie!

Wenn künftig weniger Altautos nach Afrika gelangen, werden sich diese Staaten beim „alten weißen Mann“ in Europa beschweren, weil sie nicht mehr Auto fahren können und zu Fuß laufen müssen. Das freut dann Greta Thunberg und „Lieschen“ Neubauer, aber sonst niemanden.

Warum erfindet die EU eigentlich Probleme, wo vorher keine waren?


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