Ampelkoalition: Renten steigen nicht wie erwartet – dafür die Inflation

Die neue mutmaßliche neue Bundesregierung unter Führung von Olaf Scholz (SPD) ist noch im Amt. Die erste Zusage von SPD, Grünen und FDP wird bereits kassiert. Die für das Jahr 2022 erwartete Rentenerhöhung von 5.2 Prozent bleibt aus. Die potentielle sozialdemokratisch geführte Bundesregierung spricht von einer Erhöhung der Renten in Höhe von 4,4 Prozent. Dieser Wert gleicht nicht einmal die Inflation aus.

Hintergrund dieser Rentenentwicklung ist die Einführung des “Nachholfaktors” durch die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP. Durch diesen Faktor werden unterbliebene Rentenkürzungen mit künftigen Erhöhungen verrechnet

Der wohl auch neue Bundesminister für Arbeit und Soziales Hubertus Heil äußerte: “Mit einer sozialdemokratisch geführten Regierung wird es nicht zu Rentenkürzungen kommen. Die Rentenentwicklung darf nicht von der Lohnentwicklung abgekoppelt werden. Deswegen sorgen wir dauerhaft für ein stabiles Rentenniveau.

Die Entwicklung der Löhne und Gehälter stagniert aktuell. Die Preise steigen (Inflation). Eine schleichende Inflation verbreitet sich in der deutschen Volkswirtschaft. Die “Lohn-Preis-Spirale” funktioniert in Deutschland in diesen Zeiten nicht. Die Gewerkschaften kommen ihrer originären Aufgabe nicht nach. Kein Wunder: Gewerkschaften sind Vorfeldorganisationen der SPD. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann bekam den neuen Koalitionsvertrag schon vor der eigentlichen Veröffentlichung zur Durchsicht zugesandt.

Die deutschen Wählerinnen und Wähler haben diese neue Ampel-Regierung erst ermöglicht.


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