Ampelregierung kapituliert bei den Väterrechten – Kinder nehmen weiter Schaden

Neue Bundesregierung und ein neuer Versuch, die Väterrechte zu stärken. Die Freien Demokraten (FDP) traten zur Bundestagswahl 2021 mit dem Ziel an, die sogenannte “Doppelresidenz” im Familienrecht zu etablieren. Damit sollen beiden Eltern über das Sorgerecht verfügen.

Wie stark setzt sich die mutmaßliche Ampelkoalition für die Rechte von Vätern gegenüber ihren Kindern ein?

Im gestern vorgestellten Koalitionsvertrag heißt es: „Wir ermöglichen es unverheirateten Vätern in den Fällen, in denen die Eltern einen gemeinsamen
Wohnsitz haben, durch einseitige Erklärung das gemeinsame Sorgerecht zu erlangen. Widerspricht die
Mutter, so muss das Familiengericht über die gemeinsame Sorge entscheiden. Das Kindeswohl ist
dabei besonders zu berücksichtigen. Wir werden die Modernisierung im Kindschafts- und
Unterhaltsrecht mit Studien begleiten.

Soweit zum “schön” klingenden Text. Faktisch bedeutet diese: Die Grünen setzten sich gegen die FDP durch. Die Grünen treten in keiner Weise für die Rechte von Vätern ein.

Von der EU Resolution 2079 ist noch immer nicht die Rede. Von der Stärkung der gemeinsamen elterlichen Sorge ist in einem Halbsatz die Rede, von Elternschaft zweier Frauen in einem ganzen Absatz: „Wenn ein Kind in die Ehe zweier Frauen geboren wird, sind automatisch beide rechtliche Mütter des
Kindes, sofern nichts anderes vereinbart ist.

Gilt diese Regelung ebenso für Kinder in Männerehen? Aus grüner Sicht selbstverständlich nicht. Wenn ein Kind in die Ehe zweier Männer geboren wird, so sind beide Väter genau nicht gleichberechtigt sorgeberechtigt.

Das ist die gelebte Ampelrealität. “Mehr Fortschritt wagen” sieht anders aus.

Das Verhältnis der Kinder gegenüber ihren Vätern wird so nicht signifikant verbessert. Mütter können weiterhin ihre emotionalen “Spielchen” gegen die Väter vollführen.

Das dient dem Kindeswohl, dem sich die Ampel verschrieben hat, in keiner Weise.


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