Angst vor der Inflation? Preise steigen in Deutschland

Was haben Strom, Benzin, Lebensmittel gemeinsam? Richtig, sie sind zuletzt teurer geworden. Die Inflation ist in Deutschland zurück. Laut Statistischem Bundesamt liegt diese aktuell bei 2,5 Prozent. Ökonomen prognostizieren im Laufe des Jahres sogar auf deutlich mehr als 3 Prozent steigen.

Wir bekommen weniger Güter als vorher für unser Geld, das bedeutet die Inflation in unserem Alltag. Die Inflationsrate ist ein wichtiger Gradmesser für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank strebt für den Euroraum mit seinen 19 Ländern mittelfristig eine Jahresteuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent an. Die Instrumente der EZB als Notenbank verfügt über Möglichkeiten, um dauerhaft die Inflation zu bekämpfen.

Ursächlich für die Inflation sind beispielsweise die neue CO2-Abgabe, der Wegfall der reduzierten Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) sowie die durch die Lockerungen mögliche Steigerung der Nachfrage. Diese kommt durch das erhöhte Einkaufsverhalten der Menschen zustande. Eine sich steigernde Nachfrage bei konstantem bzw. niedrigem Angebot führt zu sich erhöhenden Preisen.

Darüber hinaus sorgt die Geldpolitik der EZB mit einem Leitzins von Null dafür, dass sich die Kreditinstitute preiswert mit Geld versorgen können. Dieses so besorgte Geld geben die Banken und Sparkassen ebenso günstig über Kredite an ihre Kunden weiter, so dass diese an den Märkten ihre erhöhte Kaufkraft zur Geltung bringen können. So steigt die Nachfrage und so steigen die Preise!


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