Aserbaidschan verurteilt Bidens Position zum Genozid an den Armeniern

48 Parteien aus Aserbaidschan haben die Ankündigung des US-Präsidenten Joe Biden, die Kampfhandlungen gegen die Armenier im Ersten Weltkrieg offiziell als Völkermord anzuerkennen, scharf kritisiert. In einer gemeinsamen Erklärung, die von der aserbaidschanischen staatliche Nachrichtenagentur AZERTAG veröffentlicht wurde, heißt es:

„Seit Jahrzehnten versuchen armenische Propagandamaschine und ihre Anhänger zu beweisen und die ganze Welt davon zu überzeugen, im Osmanischen Reich sei ein “Völkermord” an den Armeniern begangen worden. Die Wahrheit ist, dass während des Ersten Weltkriegs viele Armenier an den Folgen schwieriger Kampfbedingungen, interner Konflikte, Hungersnöte und Krankheiten gestorben sind. Es wird jedoch gezielt vergessen, dass zu jener Zeit mehr Türken als Armenier gestorben waren.“

Wenn das Ziel eine objektive Untersuchung historischer Tatsachen sei, sollte die historische Realität nicht für politische Zwecke verzerrt werden, und die Arbeit sollte internationalen Forschungsinstituten, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben, sowie bekannten Historikern anvertraut werden. Die Türkei hätte wiederholt ihre Bereitschaft erklärt, ihre Archive für Historiker zu öffnen, und die Bildung einer gemeinsamen Kommission vorgeschlagen, um die Wahrheit herauszufinden, so AZERTAG weiter.


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