Baerbock und Habeck geben Parteivorsitz ab – potentielle Nachfolger ohne Berufsabschluss

Stühlerücken vollzieht sich bei der Partei “Bündnis90/Die Grünen“. Der Hintergrund bildet der Eintritt der derzeitigen Vorsitzenden Annalena Baerbock und Dr. Robert Habeck in ein mutmaßliches Bundeskabinett einer “Ampelkoalition “. Danach wird die ehemalige grüne Kanzlerkandidatin Baerbock für ein neues Klimaministerium gehandelt. Der ehemalige schleswig-holsteinische Umweltminister Habeck soll entweder Finanzminister oder Innenminister werden.

Die grünen Parteistatuten sehen eine Trennung von Amt und Mandat vor. Daher geben Baerbock und Habeck ihre jeweilige Vorsitzendenfunktion demnächst ab.

Spannend ist nun die Frage, wer die Nachfolger im Amt der Grünenvorsitzenden wird. Bisher schweigen sich potentielle Kandidaten aus. Dennoch kursieren bereits jetzt zwei aussichtsreiche Kandidaten im politischen Berlin.

Die beiden Namen lauten Ricarda Lang. Sie war früher Spitzenfrau der Nachwuchsorganisation Grüne Jugend, ist 27 Jahre alt, aus der Nähe von Stuttgart und gerade zum ersten Mal in den Deutschen Bundestag eingezogen. Sie gehört dem linken grünen Parteiflügel an.

Der zweite mögliche Vorsitzende lautet Omid Nouripour. Er ist 46 Jahre alt, stammt aus Frankfurter am Main, verfügt über iranische Wurzeln und sitzt seit 15 Jahren im Deutschen Bundestag.

Beide mutmaßlichen Kandidaten eint, dass sie ein Studium der Rechtswissenschaften (Jura) begannen, dieses aber nicht abschlossen. Sie verfügen demnach über keinen Berufsabschluss. Damit ähneln sie der bisherigen Vorsitzenden Annalena Baerbock, die in ihrem Lebenslauf alles Mögliche vorgab, aber am Ende nur noch die Qualifikation “Frau” vorzuweisen hatte.

Deutschland als viert größte Volkswirtschaft der Welt muss von lebenserfahrenen Menschen geführt werden. Da reicht doch wohl als grüne Qualifikation nicht aus, jahrelang Gremienarbeit bei Bündnis90/Die Grünen durchgeführt zu haben!?

Offenbar haben die Grünen aus dem Bundestagswahl 2021 gelernt und den Schluss gezogen, kein berufliches Anforderungsprofil vorauszusetzen. Das Kriterium scheint zu lauten: Hauptsache einer gehört dem linken Flügel der Partei an und der andere den Realos.

Ein verdammt trauriges Bild geben die Grünen mit diesen möglichen Nachfolgern im Amt der grünen Bundesvorsitzenden ab – zum Fremdschämen.


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