Baerbock und ihre akademischen Weihen – suchte sich die grüne Kanzlerkandidatin eine akademische Nische?

In Zeiten einer grünen Kanzlerkandidatur stellt sich die Frage nach der fachlichen Qualifikation für das Amt des Bundeskanzlers. Das Grundgesetz definiert in Artikel 63 in den ersten beiden Absätzen „der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestage ohne Aussprache gewählt. Gewählt ist, wer die Stimmen der Mehrheit der Mitglieder des Bundestages auf sich vereinigt. Der Gewählte ist vom Bundespräsidenten zu ernennen“. Weder ein Berufsabschluss noch ein Studium schreibt der Gesetzgeber für das hohe Amt eines Bundeskanzlers vor. Er muss noch nicht einmal dem Bundestag angehören.

Nach gegenwärtigen Umfragen könnte es für die grüne Kandidatin Annalena Baerbock als Nachfolgerin von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel reichen. Vor diesem Hintergrund ist es sicherlich für die Wählerinnen und Wähler bedeutsam, mit welchem Lebenslauf die grüne Kandidatin aufwartet. Daher steht die Vita Baerbocks aktuell in der öffentlichen und medialen Diskussion.

Es wird vermutet, Frau Baerbock habe ihren Lebenslauf an der einen oder anderen Stelle „frisiert“. So weist diese sich medial als so genannte „Völkerrechtlerin“ aus. Ein Grund, einmal hinter die Fassade zu blicken!

Laut „Wikipedia“ studierte Annalena Baerbock von 2000 bis 2004 an der Universität Hamburg den Diplomstudiengang Politikwissenschaft, den sie mit einem Vordiplom abschloss. Im Nebenfach belegte sie Öffentliches Recht/Europarecht, welches sie ebenfalls nicht beendete. Die London School of Economics and Political Science (LSE) beendete sie nach nur einem Jahr 2005 mit einem Master in „Public International Law“ (LL.M.). 

Juristen, zu denen auch Absolventen mit dem akademischen Grad LL.M. zählen, schließen ihr Studium mit einem ersten Staatsexamen ab. Ein daran anschließendes juristisches zweites Staatsexamen lässt diese zum Volljuristen werden. Volljuristen können als Rechtsanwälte, Staatsanwälte oder Richter arbeiten. Solch eine Vita weist die grüne Spitzenfrau Baerbock auf.

Laut Informationen des „Focus“ erinnere sich ihr früherer Professor daran, „dass das mit dem Vordiplom stimmen könnte“. Da die Grünen-Politikerin den Master in „Public International Law“ gemacht hat, darf sie sich auch weiterhin mit vollem Recht Völkerrechtlerin nennen. Eine Juristin ist sie deshalb aber nicht, denn dafür bräuchte sie mindestens ein Staatsexamen.

Einen üblicherweise für ein Masterstudium erforderlichen Bachelorabschluss weist Frau Baerbock gleichermaßen nicht nach. Universitäten bestimmen ihre Studienvoraussetzungen selbst. So auch die von Frau Baerbock in London besuchte Hochschule. In Einzelfällen können Hochschulen Studierende auch ohne einen ersten Abschluss zulassen.

Es liegt der Verdacht nahe, Frau Baerbock wollte sich rasch einen akademischen Grad organisieren, mit dem sie in der Öffentlichkeit brillieren kann. Sie suchte sich offenbar eine akademische Nische.

In Talkshows, Interviews und bei sonstigen Gelegenheiten lässt es die grüne Kanzlerkandidatin nicht aus, auf ihre Qualifikation als „Völkerrechtlerin“ hinzuweisen. So kanzelte sie ihren Co-Vorsitzenden Robert Habeck mit den Worten ab: „Während der sich ja eher um Hühner und Schweine kümmere, komme ich aus dem Völkerrecht!“.

Insgesamt bleibt ein fader Beigeschmack, wenn man sich so akademisch aufplustert. Jeder kann sich selbst die Frage beantworten, ob diese Qualifikation für das Amt eines Bundeskanzlers ausreicht!


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