Bankensterben: Immer weniger Filialen in Deutschland

Die Zahl der Bankfilialen geht zurück: Gab es in 2011 noch 39.800 Geldhäuser in Deutschland, so waren es 2019 nur noch 28.400. Das teilte die Bundesbank mit. Mittlerweile kommen den Zahlen zufolge auf eine Bankfiliale fast 3.000 Einwohner, im Jahr 2011 waren es noch rund 2.000 Einwohner.

Dieses „Bankensterben“ stellt insbesondere die immer älter werdende Bevölkerung vor immense Probleme, denn der kundenfreundliche Vor-Ort-Service durch einen Bankmitarbeiter fällt insbesondere im ländlichen Raum weg. Die ältere Generation ist damit auf die Nutzung digitaler Instrumente, wie das Online-Banking, angewiesen.

In Deutschland sei man dafür aber gut aufgestellt, meint zumindest die Bundesregierung. Das geht aus ihrer Antwort (19/30283) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. So habe das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend diverse Vorhaben gestartet, unter anderem die bundesweite Servicestelle “Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen”. Ferner sei die barrierefreie Gestaltung von vielen Bankdienstleistungen mit dem vom Bundestag beschlossenen Barrierefreiheitsstärkungsgesetz vorgesehen. Auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kläre auf verschiedene Internetseiten zur Thematik auf.


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