Berliner Lehrer wegen Kannibalismus lebenslänglich verurteilt

Ein Berliner Lehrer lockt einen 43-jährigen Mann unter dem Vorwand eines Sex-Treffens in seine Wohnung. Dort ermordet er ihn, zerstückelt die Leiche und verspeist einzelne Körperteile. Die Richter stellen die besondere Schwere der Schuld fest und verurteilen den Angeklagten zu einer lebenslangen Haftstrafe.

Seinem noch lebenden Opfer habe er die Kehle durchschnitten, “weil ihm dies sexuelle Stimulanz verschafft“, sagte Staatsanwalt Martin Glage. Er habe die Hoden entfernt und den Penis abgetrennt, um diese Körperteile zu verspeisen. Der Angeklagte hatte die Tat im Prozess bestritten.

Die Männer hatten sich über ein Dating-Portal zum Sex in der Wohnung des Lehrers in Berlin-Pankow verabredet. Nach der Tötung des Mannes habe der 42-Jährige die Leiche zerteilt und die Teile an verschiedenen Orten in Berlin abgelegt. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch.

Dem Lehrer, der vor dem Geschehen in Chats mit anderen Sexualpartnern immer wieder das Thema Kannibalismus angesprochen habe, habe es nicht mehr gereicht, darüber zu reden. “Er wollte seine Fantasien ausleben.”


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