Besorgnis über sinkende russische Gaslieferungen – zieht die Ampelregierung die richtigen Konsequenzen?

Heute ist der Tag, an dem sich die Deutschen bei ihren letzten beiden Bundeskanzlern und deren sie tragenden Regierungsfraktionen “bedanken” können. Gerhard Schröder (SPD) und Dr. Angela Merkel (CDU) schufen die Abhängigkeit Deutschlands vom russischen Gas.

Alle übrigen Länder Europas, gerade die osteuropäischen, verfügen über mindestens drei sichere Gasenergie-Lieferanten.

Die russische Gasabhängigkeit rächt sich jetzt. Die Energiepreise explodieren und der grüne Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck beschreibt die Energiesituation als hätte er Grundschulkinder vor sich.

Dabei merken viele Menschen bereits jetzt, dass die Nebenkostenabrechnungen enorme Steigerungen im Energiebereich aufweisen. Der große Knall kommt jedoch in der Nebenkostenabrechnung im Jahr 2023.

Währenddessen beschwichtigt der Vize-Kanzler Habeck die Preisentwicklung im Energiebereich und erklärt, Deutschland sei für den Herbst 2022 gut gerüstet.

Anders als der grüne Habeck sieht den Sachverhalt der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller. Dieser zeigt sich angesichts der sinkenden Gaslieferungen des russischen Unternehmens Gazprom besorgt.

Wenn Gazprom nun über Wochen nur 40 Prozent des Gases durch die Gaspipeline “Nord Stream 1” liefere, bekomme Deutschland ein Problem.

Der Herbst 2022 ist schneller da, als die Bürger glauben. Es wird sich dann zeigen, ob die Ampelregierung und speziell der Bundeswirtschaftsminister heute die richtigen Entscheidungen getroffen und die nötigen Lösungswege beschritten hat.

Sollte die Energieknappheit jedoch weiter zunehmen und im Herbst die Preise – wie jetzt schon von namhaften Ökonomen prognostiziert – weiterhin steigen, dann hat mindestens der grüne Bundeswirtschaftsminister Habeck sein Vertrauen und die Glaubwürdigkeit verspielt.

Er muss dann die politischen Konsequenzen ziehen und zurücktreten.


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