US-Präsident Biden erwägt 5.000 Soldaten nach Europa zu entsenden – NATO-Mitgliedstaaten erhöhen Militärpräsenz

US-Präsident Joe Biden erwägt die Möglichkeit, mehrere Tausend US-Soldaten sowie Schiffe und Flugzeuge in den baltischen Staaten und in Osteuropa zu stationieren. Dies geht aus einem Bericht der “The New York Times” unter Berufung auf Quellen in der US-Regierung hervor.

Die US-Behörden erwägen demnach eine Ausweitung der Militärpräsenz in der Region, da die Angst vor einer möglichen russischen Invasion in der Ukraine wächst. Das würde einen Wendepunkt im Konflikt zwischen Russland und der Ukrraine bedeuten.

Am letzten Samstag legten hochrangige Vertreter des Pentagons Biden bei einem Treffen auf dem Landsitz des US-Präsidenten in Camp David mehrere Optionen vor. Danach sehen diese die Entsendung von 1.000 bis 5.000 Soldaten nach Osteuropa vor. Es besteht weiter die Möglichkeit, diese Zahl zu verzehnfachen, wenn sich die Lage verschlechtern sollte.

Noch in dieser Woche wird US-Präsident Biden voraussichtlich seine Entscheidung treffen.

Wegen der Spannungen mit Russland verstärken die Länder Dänemark, Spanien, USA und Frankreich ihre Militärpräsenz in Osteuropa. Es werden zusätzliche Kampfflugzeuge und Marineschiffe in die Ostsee sowie in osteuropäische Länder (u. a. Litauen) verlegt.

Das Auswärtige Amt arbeitet an Krisenplänen für Botschaftsmitarbeiter und andere deutsche Staatsangehörige in der Ukraine, sieht derzeit aber keinen Anlass für umfangreiche Rückholaktionen. „Wir haben das in den letzten Wochen immer wieder evaluiert, auch mit unseren europäischen Partnern evaluiert, wie wir schnellstmöglich agieren könnten“, sagte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Rande eines EU-Außenministertreffens in Brüssel.

Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, hat sich enttäuscht über das deutsche Festhalten an der umstrittenen Ostseepipeline “Nord Stream 2” und an dem Waffenlieferverbot an die Ukraine gezeigt. “Das ist unterlassene Hilfeleistung und Verrat an Freunden in einer dramatischen Situation, in der unser Land von mehreren Grenzen von russischen Truppen bedroht wird“, äußerte Bürgermeister Klitschko in Kiew.


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