Bremen: Linke Parteien wollen Seemannskreuz entfernen – BÜRGER IN WUT halten dagegen

Seit 25 Jahren steht ein übergroßes Seemannskreuz im Bremer Stadtteil Woltershausen. Das Kruzifix aus Holz soll an die unzähligen Seeleute erinnern, die auf dem Meer den Tod fanden.

Nun soll das Areal an der Weser, auf dem sich das christliche Symbol befindet, neugestaltet werden – und das Kreuz verschwinden. Denn die Bremer Umweltbehörde findet: Eine Einbindung in das geplante Gelände sei „schwierig“.

Dass insbesondere Politiker linker Parteien wenig Bezug zur Kirche und ihren Symbolen haben, ist hinlänglich bekannt. Und so verwundert es nicht, dass die Bremer Regierungskoalition aus SPD, Grünen und Linkspartei kein Problem damit haben, das Kruzifix zu entfernen.

Doch nun regt sich Widerstand: Die im Bremer Landtag vertretene konservative Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) will den Abbau des von der evangelischen Kirche errichteten Seemannskreuzes verhindern: „Als Christ und ehemaliger Seemann habe ich kein Verständnis dafür, dass man in der Umweltbehörde ernsthaft daran denkt, das Seemannskreuz in Woltmershausen abzubauen. Das Kreuz ist ein wichtiges Symbol für unsere Hansestadt, die eng mit der Seefahrt verbunden war und ist. Ohne den Bund der Hanse, unsere großen Reedereien und die stolzen Bremer Seeleute, von denen viele ihr Grab auf den Meeren gefunden haben, wäre unsere Stadt niemals zu einem der führenden Wirtschaftsstandorte in Deutschland aufgestiegen. Ich erwarte deshalb, dass die Umweltbehörde ihre Gedankenspiele zur Beseitigung des Mahnmals ad acta legt“, fordert Peter Beck, BIW-Bürgerschaftsabgeordneter.

Beck erinnert daran, dass noch immer knapp 5.000 deutsche Seeleute die Welt­meere befahren. Zudem ist Bremen ein wichtiger, international bekannter Standort für die Seeschifffahrt, der überdies die renommierte Hochschule für Nautik und viele maritime Spezialfirmen beheimatet.

Peter Beck will das Thema nun im Rahmen einer parlamentarischen Anfrage in die Stadtbürgerschaft einbringen. Der BIW-Politiker möchte vom Senat u.a. wissen, wie weit die Planungen des Umweltressorts mittlerweile gediehen sind und welche Möglichkeiten intern diskutiert werden, das Seemannskreuz in das neu konzipierte Gebiet zu integrieren.


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