Bremerhaven: Turm an der “Nordmole” droht zu kippen – Geesteeinfahrt gesperrt – wer trägt die Verantwortung?

In Deutschland funktionieren keine Großprojekte. Das ist hinreichend bekannt. Der Blaulichtblog berichtete.

Mit dem Projekt “Hafentunnel” verfügt Bremerhaven bereits über ein Infrastrukturvorhaben, das auf Augenhöhe mit dem Berliner BER, Elbphilharmonie oder Stuttgart21 rangiert.

Jetzt hat Bremerhaven einen neuen aufsehenerregenden Fall: Die sogenannte “Nordmole” in der Nähe des Fähranlegers droht heute umzukippen.

Autobahnen, Brücken und Tunnel sind in Deutschland marode, müssen gesperrt oder abgerissen werden. 16 Jahre CDU-Bundesregierung haben ihre Spuren ebenso hinterlassen wie knapp 80 Jahre sozialdemokratische Politik in Bremerhaven und dem Land Bremen.

Jetzt wird die mutmaßliche Untätigkeit der zuständigen Stellen in Bremerhaven und Bremen für jedermann sichtbar. Verfolgte man dort die Devise “Es wird schon gut gehen an der Nordmole“?

Im Wesentlichen für die Misere an der Geeste ist das Unternehmen “bremenports“, das als Hafenmanagementgesellschaft Bremens mit Sitz in Bremerhaven für die Entwicklung, den Ausbau und die Instandhaltung der Bremer und Bremerhavener Häfen zuständig ist. Die Gesellschaft befindet sich zu 100 Prozent im Eigentum im Eigentum der Stadtgemeinde Bremen.

Hat “bremenports” bei der Überprüfung der Bausubstanz an der “Nordmole” kläglich versagt?

Pikant sind zwei

  1. Die Bremer und Bremerhavener Steuerzahler finanzieren “bremenports“.
  2. Die Bürger in Bremerhavener bezahlen eine Deichschutzgebühr.

Während in Bremerhaven die “Maritimen Tage” gefeiert werden, offenbart sich eine langsam “in die Jahre” gekommene sozialdemokratisch dauerregierte Stadt.

Die “Nordsee-Zeitung” informiert über den Fortgang der “Nordmole” über:

https://www.nord24.de/bremerhaven/gefahr-nordmole-in-schieflage-83837.html


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