Bringt Deutschland die Ostsee-Pipeline eine politische und militärische Auseinandersetzung mit den USA und China?

Werfen wir mal einen Blick auf die europäische und damit auch die deutsche Energieversorgung. Zentral verhält sich in diesem Kontext das Projekt „Nord-Stream-2“, eine derzeitig neu errichtete Gaspipeline durch die Ostsee, die Russland und Deutschland in der Zukunft noch näher energiepolitisch verbinden soll.

Als führender Lobbyist geriert sich auf deutscher Seite Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Sein Freund, der russische Präsident Wladimir Putin garantiert diesem ein Millionen-Euro-Salär. Darüber hinaus fungiert SPD-Schröder als Aufsichtsratsvorsitzender der Nord Stream AG (Ostsee-Pipeline).

Die USA erklärten im Zusammenhang des Baus der Nord-Stream-2-Pipeline überraschend, sie verzichten auf die Blockade gegen das deutsch-russische Pipelineprojekt. Dieser amerikanische Schritt ist keineswegs eine „Good-will-Aktion“ der US-Administration gegenüber Deutschland. Im Gegenteil: Im Wirtschaftskrieg gegen China wünschen sich die USA die Einbindung Deutschlands, damit Amerika seine globale wirtschaftliche und militärische Stärke und Vorherrschaft beibehalten oder sogar ausbauen kann.

Die USA wollen China schwächen, indem sie das ökonomische Wachstum Chinas verlangsamt bzw. stoppt. Dieses Ziel können die USA nur erreichen, wenn sie Europa an ihrer Seite wissen und zum anderen Russland in eine neutrale Position bringen. Diese US-Taktik kann ebenso einen militärischen Konflikt zur Folge haben – ein heißes Spiel.

Deutschland als Exportnation ist maßgeblich von China abhängig. Die deutsche Volkswirtschaft kann es sich nicht leisten, den chinesischen Absatzmarkt einbrechen zu lassen, besonders die Automobilindustrie nicht. Insofern befindet sich Deutschland in einem wirtschaftlichen und politischen Dilemma China und den USA gegenüber.

Im Ergebnis fällt nunmehr die deutsche Merkel´sche Politik der letzten fast 16 Jahre mit ihrer gescheiterten Energiewende, katastrophalen Einwanderungs- und unbegreiflichen Verteidigungspolitik in der US-Auseinandersetzung auf die Füße. Deutschland befindet sich in einer deutlich wahrnehmbaren Abhängigkeit Amerikas gegenüber.

Einen Kurs mit einem schlichten „Nein“ gegenüber den Zielen des US-Präsidenten Joe Biden kann die deutsche Regierung nicht fahren. Hier wird ein extrem gutes Verhandlungsgeschick erforderlich sein. Ist dieses dem aktuellen Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zuzutrauen?

Abschließend steht eins darüber hinaus noch nicht fest. China hat seine Strategie noch nicht in Berlin auf den Tisch gelegt. Passiert dies, so befindet sich Deutschland ökonomisch und politisch in einer Zwickmühle. Ob die aktuelle Regierung dieser komplexen Aufgabe gewachsen ist?

Am 26. September 2021 findet die Bundestagswahl statt. Man mag sich nicht vorstellen, wie sich eine grün-geführte Bundesregierung in diesem internationalen Konzert der ökonomischen Supermächte positionieren würde!


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