Bundespräsident Steinmeier zu Besuch in der Ukraine – Luftalarm und Luftschutzkeller

Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier besucht heute die Ukraine, um einen kleinen Eindruck bekommen, was der Krieg in dem Land für die Menschen bedeutet. Er will dort erfahren, wie sie den russischen Angriffskrieg erleben.

Unmittelbar nach seiner Ankunft in der Kleinstadt Korjukiwka nordöstlich von Kiew wurde dort am Dienstag Luftalarm ausgelöst. Steinmeier, Bürgermeister Ratan Achmedow und eine Gruppe von Bürgern gingen daraufhin in einen Luftschutzkeller.

Wir haben die ersten eineinhalb Stunden im Luftschutzkeller verbracht“, äußerte Steinmeier. “Das hat uns besonders eindrücklich nahe gebracht, unter welchen Bedingungen die Menschen hier leben.” Es sei eine Situation gewesen, die man bei dem Besuch nicht habe ausschließen können. Die Menschen dort müssten mit dieser Situation jeden Tag leben. “Das Gespräch gerade dort zu führen war besonders eindrücklich. Und ich glaube, das ging nicht nur mir so“, sagte der deutsche Bundespräsident.

Die russische Armee hatte nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe im benachbarten Belarus (Weißrussland) bis zu zehn Kampfdrohnen iranischer Bauart gestartet. Deshalb wurde der Alarm ausgelöst. Über Einschläge und Schäden wurde zunächst nichts bekannt.

Steinmeier hatte Korjukiwka 2021 schon einmal besucht. Die Stadt war im Zweiten Weltkrieg 1943 Schauplatz eines Massakers der SS an den Einwohnern gewesen.

Am Nachmittag heutigen Nachmittag standen Gespräche in der Hauptstadt an, unter anderem mit Präsident Wolodymyr Selenskyj.


Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt BLAULICHTBLOG mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf
DE60 2905 0101 0082 9837 19 (BIC: SBREDE22XXX), Empfänger: BREPRESS UG,
Verw.-Zweck: Spende Blaulichtblog. Vielen Dank!

Kommentar hinterlassen zu "Bundespräsident Steinmeier zu Besuch in der Ukraine – Luftalarm und Luftschutzkeller"

Hinterlasse einen Kommentar