Bundestagsdiät erhöht sich ab Juli 2022 auf 10.323,29 Euro – ein Verzicht kommt den Abgeordneten nicht in den Sinn!

Die Löhne und Gehälter in Deutschland stagnieren. Parallel steigen die Preise monatlich. Die Inflationsrate beträgt derzeit 7,3 Prozent. Die „Lohn-Preis-Spirale“ funktioniert in der deutschen Volkswirtschaft für den Normalbürger nicht.

Anders im Deutschen Bundestag. Die Abgeordneten des Bundestages erhalten ab dem 1. Juli 2022 mehr Geld. Die Erhöhung beläuft sich auf 3,1 Prozent. Das geht aus einem Schreiben von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hervor.

Damit erhöhen sich die monatlichen Abgeordnetendiäten auf 10.323,29 Euro. Bislang werden die Bundestagsabgeordneten mit 10.012,89 Euro Grunddiät entschädigt.

Begründet wird die Erhöhung der Diäten mit der Entwicklung der Nominallöhne in Deutschland.

Dem Deutschen Bundestag stünde es in der aktuellen ökonomischen Situation gut zu Gesicht, auf die Erhöhung ihrer Diäten zu verzichten. Energiekosten, Mietnebenkosten, Preise für Lebensmittel steigen für „Otto Normalverbraucher“. Da hat die Erhöhung der Abgeordnetendiäten einen überaus negativen und faden Beigeschmack.


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