Bundestagswahlkampf 2021 – den Medien kommt eine zentrale Rolle zu – Objektivität ist die Gunst der Stunde

Im Anschluss an die Nominierung der Kanzlerkandidaten kommt den Medien eine besondere Rolle zu. Diese genau im Blick zu behalten bleibt eine Aufgabe aller Bürgerinnen und Bürger. Jetzt zeigt sich, wie objektiv die öffentlich-rechtlichen Leitmedien sich positionieren. Erst kürzlich wurde bekannt, dass die Volontäre im öffentlichen-rechtlichen Bereich zu über 80 Prozent dem linksgrünen politischen Spektrum angehören.

Ein Vorgeschmack konnten die Zuschauer bereits am Montag bekommen. Dort wurde die grünen Kandidatin Annalena Baerbock in einem Interview des Senders ProSieben von den Moderatoren Katrin Bauerfeind und Thilo Mischke sehr zaghaft und wohlwollend angefasst. Faktisch ist ein solches Verhalten unmöglich, zum Fremdschämen.

Es geht nicht darum, den Kandidaten einen roten Teppich auszurollen und ihnen einen angenehmen Abend zu bereiten. Hart in der Sache, fair im Umgang und klar in der Analyse, so sollten Interview-Formate sich zeigen.

Es ist zu vermuten, dass in den kommenden Monaten mit „harten medialen Bandagen“ gekämpft wird. Hier bleibt journalistisch immer noch die Trennung zwischen Meinung und Kommentar einzuhalten.

Behalten wird die Entwicklungen im Auge. Demokratie lebt vom Wettbewerb und pluralen Meinungen. Diese objektiv einem breiten Publikum darzustellen, bleibt die Aufgabe der Medien. Hoffentlich bleibt dies kein frommer Wunsch!


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