CDU-Laschet schmiert in Umfragen dramatisch ab – grüne Kanzlerin wird wahrscheinlicher

Das Rennen um das Berliner Kanzleramt ist noch lange nicht gelaufen. Die Deutschen urlauben ebenso wieder Politikbetrieb rund um den Berliner Reichstag. Dominierte noch die grüne Annalena Baerbock in den letzten Wochen die Schlagzeilen, so ist es nunmehr Armin Laschet von der CDU. Gemein sind beiden die negativen Schlagzeilen.

Geht es nunmehr nicht weiter um grüne Plagiate oder das Frisieren des Lebenslaufes, jetzt steht der schwarze Bundesvorsitzende Laschet im medialen Fokus. Ihm wird das Unvermögen nachgesagt, in einer höchst sensiblen Situation nicht angemessen reagiert zu haben – er lachte, während der späten ebenfalls in diesem Kontext lachende Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier seine Ansprache vor den Medienvertretern bezüglich der Opfer der Unwetterkatastrophe in Nordrhein-Westfalen hielt.

Das Unwetter in Deutschland war das dominierende Thema. Laut dem Trendbarometer von RTL und n-tv verliert die Union – bestehend aus CDU und CSU – erneut zwei Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche. Damit liegt die Noch-Kanzlerpartei aktuell bei 26 Prozent.

Gemäß der Umfrage liegen die Grünen bei 21 und die SPD bei 15 Prozent. Die AfD liegt bei 10 Prozent, Die Linke bei sieben und die FDP bei 13 Prozent. Hinsichtlich der Kompetenzwerte sank die CDU weiterhin ab. So liegt diese nur noch bei 24 Prozentpunkten. Dieser Wert repräsentiert die Meinung der Deutschen in Bezug auf die Frage, welche Partei am besten in der Lage ist, die Probleme Deutschlands zu lösen.

Dramatisch fällt Armin Laschet in der so genannten „Kanzlerpräferenz“ ab. Er rangiert aktuell mit 17 Prozent hinter Annalena Baerbock (19 Prozent) und Olaf Scholz (18 Prozent). Laschet verliert damit sechs Prozentpunkte gegenüber der letzten Woche. Armin Laschet (CDU) liegt damit auf dem letzten Platz.

In den kommenden Wochen rückt die „Corona-Pandemie“ wieder vermehrt in den Blickpunkt. In einigen Bundesländern enden die Sommerferien und die Urlauber kehren aus ihrem Auslandsurlaub zurück. Erste Ministerpräsidenten fordern bereits jetzt eine intensivere Kontrolle und Testung der Reiserückkehrer. Vor diesem Hintergrund wird das für Ende August geplante „Bund-Länder-Treffen“ vorgezogen. Gemeint ist damit das Zusammentreffen der noch amtierenden Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk schreibt und meldet schon die vierte Welle. ARD und ZDF sind mit ihrer Berichterstattung dabei, den mutmaßlichen politischen Willen im Sinne eines neuerliche Lockdowns vorzubereiten. Diese Entwicklung fördert im August beginnenden „heißen Phase“ des Bundestagswahlkampfes die Position von Armin Laschet als Unions-Kanzlerkandidat in keiner Weise.

Aus aktueller Sicht droht am grünen Horizont eine Kanzlerin Baerbock. Unwetter, Klima und der Lockdown, sei er durch Corona oder das Klima motiviert, befördern die politische Stärke der grünen Ökosozialisten. Politisch rosige Aussichten stellen sich besonders für Konservative anders dar.


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