CDU-Nachwuchs: Jung, attraktiv und links

In einem aktuellen SPIEGEL-Interview äußern sich drei junge Hoffnungsträgerinnen der CDU zu ihrer politischen Haltung und der Bundeskanzlerin. Die Aussagen lassen erahnen, welchen Weg die Union in den nächsten Jahrzehnten einschlagen wird: Hin zu einer für die GRÜNEN koalitionsfähigen politischen Kraft, die alle konservativen Werte über Bord geworfen hat.

So erklärt beispielsweise Wiebke Winter, JU-Landesvorsitzende von Bremen, CDU-Bundesvorstandsmitglied und Bundestagskandidatin für die Wahl am 26. September: “Ich bin 2012 in die Junge Union eingetreten und 2013 in die CDU. Und ich habe schon immer für diese Themen gestanden, habe für den Ausstieg aus der Kernkraft geworben, für eine Änderung des Adoptionsrechts. Genauso beim Abtreibungsparagrafen 219a zum Werbeverbot für den Schwangerschaftsabbruch, da haben wir uns schon früh für eine Lockerung eingesetzt. Es wäre doch schlimm, wenn die CDU in den Siebzigern stecken geblieben wäre.”

Auch zur Kanzlerin hat die ehrgeizige Jungpolitikerin eine eindeutige Meinung: „Mich hat die Politikerin Angela Merkel geprägt. Sie hat uns gut durch etliche Krisen geführt und sie hat die CDU modernisiert.“ Welche „Krisen“ Winter konkret meint, bleibt ihr Geheimnis: Die Flüchtlingskrise sowie die Coronakrise können es zumindest nicht sein, denn da hat die Kanzlerin mit der von ihr geführten Bundesregierung jedenfalls kein glückliches Händchen bewiesen.

Unterstützung bekommt Winter von Laura Hopmann, Landtagsabgeordnete und ebenfalls Mitglied im CDU-Bundesvorstand: “Wegen ihr (Anm. d. Red.: Gemeint ist Angela Merkel) habe ich jedenfalls bei meiner ersten Bundestagswahl CDU gewählt. Und je länger ich Merkel beobachtet habe, desto mehr hat sie mir imponiert: Wie professionell sie ihren Job macht, den Rücken durchdrückt – gerade in den letzten Jahren, in denen das politische Klima immer härter geworden ist.”

Es sind solche Sätze von Nachwuchspolitikern aus der Union, die jeden Konservativen aufhorchen lassen. Die Zeit, in der es noch „Junge Wilde“ in der CDU gab, die auch der Kanzlerin programmatisch die Stirn bieten, ist ganz offensichtlich vorbei.

Bildquelle: Screenshot SPIEGEL.de


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