Chinesischer Immobilienmarkt in deutlichen Schwierigkeiten – Kettenreaktion nach „Evergrande“-Insolvenz

Analysten befürchten in China eine Kettenreaktion. Zunächst brachte die Insolvenz des „Evergrande-Konzerns“ den Börsenmarkt durcheinander. Jetzt ist der Immobilienentwickler „Fantasia Holding Group Co.“ in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Das Unternehmen konnte am gestrigen Montag einen Anleihe in Höhe von 205,7 Millionen US-Dollar nicht begleichen.

Hierzu erklärte „Fantasia“: Das Unternehmen habe 2016 eine Anleihe von 500 Millionen Dollar aufgenommen, die 2021 fällig werde. Nun aber könne man die hälftige Rückzahlung nicht bedienen. Die Börse in Hongkong informierte: “Das Unternehmen hat die Zahlung an diesem Tag nicht geleistet.

Damit verschärfen sich Chinas Probleme im Immobiliensektor dramatisch. Die Ratingagentur „Fitch“ setzt die Kreditwürdigkeit der „Fantasia Holding Group“ um vier Stufen von „B“ auf „CCC-“. „Fitch“ warnt außerdem davor, dass aufgrund der Unsicherheit über die Finanzen des Unternehmens ein „erhebliches Risiko“ bestehe, dass das Unternehmen kommende Zahlungen für seine internationalen Anleihen nicht leisten könne.

Rater „Fitch“ schätzt, dass „Fantasia“ bis Ende 2022 internationale Anleihezahlungen in Höhe von fast 2 Milliarden US-Dollar  sowie Anleihezahlungen für den lokalen Markt in Höhe von fast 1 Milliarde US-Dollar zu leisten hat.


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