CSU plündert Hundebesitzer aus

Die CSU in der bayerischen Gemeinde Kochel scheint in finanziellen Nöten zu sein. Bürgermeister Thomas Holz (CSU) ließ durch den Gemeinderat die Hundesteuer von bisher 80 auf 120 Euro pro Jahr heraufsetzen. Für den zweiten Hund kassiert Holz 180 Euro (bislang 140 Euro) und für jeden weiteren Hund 240 Euro (bislang 200 Euro). Hunde spielen gerade in Corona-Zeiten, in der die Menschen unter der Reduzierung sozialer Kontakte leiden eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden.

Es fragt sich, womit die Gemeinde die Erhöhung der Steuer rechtfertigt? Hat Holz neue Leistungen für Hundebesitzer parat? Oder haben die Hunde in der Gemeinde in letzter Zeit Schäden angerichtet? Nichts von dem erfährt man. Es geht augenscheinlich nur um das Befüllen der Gemeindekasse. Das ist unredlich.

Sieht man von den „Sondersteuern“ für Besitzern von Kampfhunde einmal ab, so erhebt Helgoland die höchste Hundesteuer deutschlandweit. Auf der Insel müssen Tierbesitzer 225 Euro für ihren ersten Vierbeiner berappen.


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