Cyberangriffe: Existenzbedrohend für Unternehmen

„Angespannt bis kritisch“ – so bewertet die Bundesregierung die digitale Sicherheitslage in Deutschland. Hierzu hat sie einen Bericht vorgelegt, der mehr als besorgniserregend ist. Denn cyberkriminelle Lösegelderpressungen sowie Schweige- und Schutzgelderpressungen nehmen spürbar zu. Darüber hinaus haben kriminelle Banden die Produktion neuer Schadsoftware-Varianten im Vergleich zum vorigen Berichtszeitraum deutlich beschleunigt. „Wurden im vorigen Berichtszeitraum noch durchschnittlich 322.000 neue Varianten pro Tag bekannt, so lag der Tagesindikator im aktuellen Berichtszeitraum bei durchschnittlich 394.000 Varianten pro Tag“, heißt es in dem Bericht weiter. Insgesamt haben Angreifer im Jahreszeitraum rund 144 Millionen neue Schadprogramm-Varianten produziert.

Insbesondere Unternehmen leiden unter dem kriminellen Handeln der digitalen Banditen: Bis zu 25 Prozent der befragten Unternehmen, die aktiv einen Cyber-Angriff abwehren mussten, haben diesen als schwerwiegend oder existenzbedrohend beschrieben. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen ergreifen immer noch zu wenige Sicherheitsmaßnahmen, um das Homeoffice, das aufgrund der Corona-Pandemie für viele Mitarbeiter zum Dauerarbeitsplatz wurde, ausreichend gegen Cyber-Angriffe zu sichern.


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