DÄNEMARK: Höhere Hürden zur Einbürgerung

Dänemark erschwert die Einbürgerung von Ausländern. Bisher konnten verurteilte Kriminelle mit einer Strafe ab einem Jahr Haft ohne Bewährung den Wunsch, Däne zu werden, abschreiben. Nunmehr reicht eine geringere Haftstrafe mit oder ohne Bewährung aus, um den Erwerb der Staatsbürgerschaft derartiger „Bereicherungen“ zu verhindern. Die regierende sozialdemokratische Minderheitsregierung hatte dieses Vorgehen mit der bürgerlichen Opposition (Venstre, Volkspartei, Konservative) verabredet. Die drei kleinen linksextremen Parteien (Einheitsliste, Radikale Venstre, Socialistisk Folkeparti) waren – wie üblich – dagegen.

Von den Bewerbern für die Staatsangehörigkeit wird zudem verlangt, dass sie in den vergangenen vier Jahren dreieinhalb Jahre versicherungspflichtig beschäftigt gewesen sind. Außerdem wird die Prüfung zum Wissen um dänische Werte um weitere fünf Fragen erweitert. In der Vergangenheit scheiterten viele Bewerber an einer Frage zur legendären Olsen – Bande und konnten deswegen nicht eingebürgert werden.


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