Dänemark sichert seine Handelsschiffe ohne EU und NATO

Piraterie zählt in einigen afrikanischen Küstenländern mittlerweile zu einer profitablen Einnahmequelle. Ganz besonders aktiv sind diese kriminellen Banden zur Zeit vor der Küste Westafrikas. Täglich passieren zwischen 30 und 40 Frachter den Golf von Guinea. Dort sind vermehrt die Schiffe der dänischen Maersk Reederei betroffen.

Maersk hatte Brüssel auf EU-Ebene ersucht, Abhilfe zu schaffen. Aber die deutsche Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen scheint andere Prioritäten zu setzen. Sie schikaniert lieber Polen und Ungarn, sorgt sich um die Rechte von Asylforderern und dilettiert in Sachen Corona. Auch die NATO scheint sich für die Anliegen seines Mitgliedsstaats Dänemark nicht zu interessieren.

Nun entsendet die Regierung im „nationalen Alleingang“ eine Fregatte in dieses Seegebiet. Ole Philipsen, Präsident von Metal Maritime aus Kopenhagen, lobt seine Regierung: „Das ist gut für Dänemark, immerhin ein Land, das zu den weltweit führenden Schifffahrtsnationen zählt. Unser Land nimmt seine auch völkerrechtlich gebotene Verantwortung ernst, die freie Handelsschifffahrt und vor allem die Seeleute an Bord vor der Piraterie aktiv zu schützen. Das sind wir den Besatzungen an Bord schuldig.

Möglicherweise regen sich die deutschen Grünen später darüber auf, dass das dänische Militär zu rauh zupackt oder weil die Piraten keine Gelegenheit bekommen, in der EU einen Asylantrag zu stellen. In Kopenhagen regieren vernünftige Sozialdemokraten und die dortigen Grünen haben nichts zu melden. Während Dänemark seine Handelsschiffe schützt, entsendet Deutschland eine Fregatte in den Fernen Osten, um den USA zu gefallen und China zu ärgern.


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