Dekadenz bei Burda

Der Reichskanzler Otto von Bismarck stellte einmal fest: „Die erste Generation erarbeitet ein Vermögen, die zweite verwaltet ein Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte.“

Ein schönes Beispiel dafür wäre scheinbar die Familie Burda. Der Vater des heutigen Chefs, Hubert Burda, baute ein Medienimperium auf. Das Gesellschaftsmagazin „BUNTE“ war damals unter der Ägide von Franz Burda senior eher bürgerlich-konservativ. Heute gibt man sich „fortschrittlich“. Hubert Burda soll 2007 auf der Bilderberger Konferenz gesehen worden sein. Eine ähnliche Entwicklung machten die „Springer-Medien“ durch: Seit dem Tod von Axel Caesar Springer führte seine letzte Ehefrau den Verlag nach links.

Hubert Burdas Ehefrau, Maria Furtwängler-Burda, gibt sich als Tatort-Kommissarin Charlotte Lindholm nicht nur betont links, sondern auch sehr feministisch. Sie wissen schon: Der Täter ist meist ein „Nazi“ oder wenigstens ein „Biodeutscher“.

Und was ist nun mit der von Bismarck beschriebenen „dritten Generation“? Beispielsweise Elisabeth Furtwängler, die Tochter von Hubert Burda und Maria Furtwängler-Burda? Die 29-jährige Burda-Erbin gilt zwar als jüngste Milliardärin Deutschlands. Sie hat auch „Kunstgeschichte“ in Cambridge und anschließend Musik in Los Angeles studiert. Nun sitzt sie im Aufsichtsrat von Burda und…macht unter dem Künstlername Kerfor Rap Musik. Kürzlich jammerte sie im Spiegel darüber, dass sie zu einer privilegierten Gesellschaftsschicht gehört. Dazu „radelte“ sie mit einem offenbar teureren Rennrad und scheinbar teuren Style-Klamotten über das Tempelhofer Feld in Berlin. Mit Wortspenden wie „We’re in this together“ und „We can make things better“ gewann sie rasch das Wohlwollen der Tageszeitung TAZ. Mit wem sie „together“ sein will und was sie „better“ machen will, weiß man nicht – aber gut. Elisabeth ist nach eigenem Bekunden Feministin „aus vollstem Herzen“. Passend dazu die rot-lila gefärbten Haare. „BILD der Frau“ beschrieb sie als starke Frau. Das einzig „starke“ an ihr scheint aber wohl eher „Vatis“ Geld zu sein. Ohne ihre Bio-Eltern wäre sie wohl nichts und keiner würde ihren Namen kennen.

Das Problem dieser Gesellschaft ist, dass die drei führenden deutschen Medienkonzerne Springer, Bertelsmann und Burda nach Ansichten von Beobachtern durch dort tätige „Haltungsjournalisten“ links bis linksextreme Ansichten transportieren. Das Wahlverhalten der Menschen spiegelt diese Ansichten aber nicht wider. Es wäre deshalb sinnvoll, dass sich auch in Deutschland ein konservatives Massenblatt etabliert, um der linken Medienübermacht zu trotzen.


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