…denn eins ist sicher: Die Strände!

Bild von Rolf Hassel auf Pixabay

Seit nunmehr weit über einem Jahr versuchen weltweit die Regierungen, die Corona-Pandemie in ihren jeweiligen Ländern unter Kontrolle zu bekommen. Mittel und Wege sind umstritten, für ein derart komplexes Thema gibt es keine einfache Lösung.

Die größte Gefahr für eine Nation besteht aber nicht im Virus selbst, sondern in staatlichen Maßnahmen, die vollkommen willkürlich bzw. überzogen sind, Gesellschaften spalten und Regierungen von den Regierten entfernen.

So wie dieses Foto, das am Osterwochenende an einem Strandabschnitt irgendwo an der französischen Küste aufgenommen wurde und seit dem die Gemüter nicht nur in Frankreich erhitzt. Leider weiß man nicht, was sich vor dieser Momentaufnahme abgespielt hat. Vielleicht gibt es ja auch einen guten Grund, warum eine kleine Familie am Strand von zehn zum Teil schwer bewaffneten Polizisten umringt wird.

Screenshot: https://twitter.com/raid_fipn/status/1379082644437266442

Ohne weitere Detailkenntnisse bietet sich aber nur dieses Bild: Ein Paar mit Kind, das am Strand frische Luft schnappt. Die größte Gefahr dürfte darin bestehen, sich einen Sonnenbrand zu holen. Aber vermutlich verstoßen sie gegen irgendwelche Corona-Auflagen.

Allerdings muss man sich mehr Sorgen machen um den Zustand mancher “Rechtsstaaten”, wenn man gegen die eigenen Bürger wegen Lappalien unverhältnismäßig mit der vollen Härte des Gesetzes bzw. Bußgeldkataloges und unter Aufbietung paramilitärischer Polizeikräfte vorgeht. Jedenfalls dann, wenn man gegenüber echten Kriminellen und Gewaltverbrechern oft Toleranz und Milde walten lässt oder das Nichteingreifen als Deeskalationsstrategie schönredet.

Im Gegensatz dazu dieses Bild. Am helllichten Tag, ein fast menschenleerer Strand, zehn Polizisten eine kleine Familie. Nicht nur in Frankreich darf man die Frage stellen, warum man sich nicht auch in bestimmten Stadtteilen und sozialen Brennpunkten so gut von der Staatsmacht “behütet” fühlen und auf energisches, robustes Vorgehen gegen echte Gesetzlose hoffen darf.

Auch wenn die Staatsmacht das Recht auf ihrer Seite hat, solche Bilder wirken verheerend auf das Vertrauen der Bürger in die staatlichen Institutionen.


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Über den Autor

Benedikt Krainz
Boomer, Sportschütze, Blogger, Hobby-Waffenlobby-Aktivist. Staatlich regelmäßig überprüft hinsichtlich Zuverlässigkeit, persönlicher Eignung und neuerdings Verfassungstreue.

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