Der Mohr bleibt

Die SPD stellt 5 von 40 Abgeordneten im Ulmer Stadtparlament. Der farbige SPD-Stadtrat Martin Rivoir hatte eine Umbenennung der Mohrengasse in der Stadt verlangt. Die parteilosen Bürgermeisterin Iris Mann gab nun bekannt, dass eine Unabhängige Kommission festgestellt habe, dass die Mohrengasse nicht rassistisch sei. Man habe nun aber eine erklärende Tafel
angebracht.

Rivoir ist verhalten unzufrieden: “Der herabwürdigende Begriff reicht bis zum Beginn der kolonialen Expansion Europas und die darin verflochtene gewaltvolle Geschichte des Sklavenhandels zurück. Ein kritischer Umgang mit unserem kolonialen Kulturerbe sollte deshalb in einer respektvollen Umbenennung zum Ausdruck kommen.”

Rivoir kommt nicht ohne eine Beschimpfung der Ulmer aus: Es sei in Ulm politisch keine andere Lösung möglich gewesen.


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