Der Weg in den Krieg

Deutschland ist schon längst Kriegspartei, sagte schon vor einiger Zeit der ukrainische Botschafter Dr. Andrej Melnyk. Und da hat er m. E. recht, so wie sich unsere Regierung und die sogenannten Opposition (Linke und AFD ausgenommen) verhält.

Zur Bekräftigung setzt Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) noch einen drauf und verspricht: „Wir werden Waffen liefern, sehr sehr viele, sehr weitreichende, sehr effiziente.“ Das bedeutet den Tod vieler russischer Soldaten und Zivilisten.

Die frühere Doktrin, dass in Krisengebiete keine deutschen Waffen geliefert werden, ist seit März 2022 nur noch Makulatur. Dabei wissen die Akteure ganz genau, dass die USA und die NATO diesen Konflikt bewusst provoziert haben. Aber unsere Regierung kann sich der unpolitischen Bevölkerung gewiss sein, dass diese die Zusammenhänge nicht kennt und sich willig führen lässt, solange es ihnen wirtschaftlich gut geht und keine Bomben fallen.

Damit die Bevölkerung beruhigt ist – trotzt der Teuerung und der anstehenden Preisexplosion bei der Energie – wird Hilfe von der Regierung für die Bevölkerung versprochen, als wenn sie nicht von derselben aufgebracht werden müsste.

Aber die Bevölkerung wird von den staatlichen Medien und der maßgeblichen Presse mit nicht objektiven Nachrichten gefüttert, was den Ukraine-Konflikt angeht. Es erscheint Wolodymyr Selenskyj fast täglich im Fernsehen und treibt die Bundesregierung mit teilweise beleidigenden Forderungen vor sich her.

In Presse, Rundfunk und Fernsehen werden immer erst die Aussagen der ukrainischen Regierung als richtig unterstellt und die Stellungnahme Russlands danach mit dem Zusatz, dass man das nicht auf die Richtigkeit überprüfen kann.

Kommentare gibt es genug, aber sie zielen in aller Regel nur in die antirussische Richtung. Als neuestes Beispiel ist die Verantwortung der Beschießung des größten Atomkraftwerks Europas, das von den Russen besetzt ist, zu nennen: Da sagt kein Kommentator, dass doch wohl ziemlich klar sein dürfte, dass die Russen sich ja wohl nicht in einem solchen brisanten Ort selbst beschießen werden. Nein, das lässt man schön offen, weil man ja dem ukrainischen Militär nicht etwas unterstellen will.

Die deutsche Bevölkerung wird völlig einseitig informiert und man muss es schon sagen, gegen Russland aufgehetzt, wie ich es auch schon in meinem Bekanntenkreis bemerkte. Diese Einseitigkeit beruht aber vor allem aus der Unwissenheit der Leute. Zudem wird im öffentlich-rechtlichen Fernsehen jetzt schon von der Kabarettistin Daphne de Luxe zum Mord an Putin aufgerufen. So weit ist es in Deutschland schon gekommen!

Man macht sich keine Gedanken darüber, wie der Krieg beendet werden kann, sondern befeuert ihn noch. Trotzdem erwartet man, dass Russland Gas liefert. Und was geliefert wird, wird auch noch teilweise an Polen weitergeleitet, die ihre Kavernen fast voll haben. Unglaublich!

Die Grünen, die als absolute Friedensapostel ihren Anfang genommen haben, gebärden sich jetzt schon das zweite Mal – erstes Mal der Kosovo-Krieg – als besonders heftige Kriegstreiber. Die CDU macht voll mit, schließlich hat sie 16 Jahre hinter Frau Merkel mit deren links-grüner Politik den Boden für die jetzige Politik bereitet.

Ich hatte immer gedacht, dass die Anti-deutsche-Politik Frau Merkels nicht zu toppen sei, aber ich habe mich geirrt.

Machen wir uns auf das Schlimmste gefasst.

Manfred Kuras, Cuxhaven


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1 Kommentar zu "Der Weg in den Krieg"

  1. Der Artikel “Der Weg in den Krieg” beklagt die einseitige Berichterstattung, ist aber selbst so einseitig, dass es einen nur grausen kann. Da wird gesprochen, “dass die USA und die NATO diesen Konflikt bewusst provoziert haben. Aber unsere Regierung kann sich der unpolitischen Bevölkerung gewiss sein, dass diese die Zusammenhänge nicht kennt und sich willig führen lässt, solange es ihnen wirtschaftlich gut geht und keine Bomben fallen.”
    Objektiv bliebe hier festzustellen, dass Russland und die USA (von mir aus auch die NATO) ihre Interessen in der Ukraine vertreten. Da sind beide Parteien betroffenen und nicht nur die USA und die NATO. Und im Übrigen bleibt festzuhalten, dass es Putin ist, der seine völlig unvorbereitete Armee in die Ukraine einmarschieren ließ. Und wenn man das jetzt den Amis in die Schuhe schiebt, war auch Hitler nicht Schuld am 2. Weltkrieg, weil da die Polen die Deutschen schlecht behandelt und den Zugang Deutschlands nach Königsberg blockiert haben. Mit Worten lässt sich jeder Angriffskrieg in einen gerechten Krieg verwandeln.

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