Deutsche Leitkultur dem Untergang geweiht?!

Begriffe wie „Made in Germany“ oder „Sorgfältigkeit“ und „Pünktlichkeit“ der Deutschen sind seit mehr als 200 Jahren auf der ganzen Welt bekannt. Fleiß ist eins der besten Aushängeschilder des Deutschen im Ausland. Weltweit sind in Deutschland ausgebildete Facharbeiter herzlich willkommen. Deutsche Denker und Dichter haben den Globus seit Jahrhunderten mit ihren Werken bereichert. Und die deutsche Sprache ist eine der abwechslungsreichsten Sprachen der Welt. Was aber bleibt davon übrig?

Die deutsche Sprache erfährt einen Wandel, der kaum noch aufzuhalten ist. Die Vermischung mit Slangs der hier lebenden Migranten sorgt dafür, dass die Jugendlichen nicht mal mehr in der Lage sind, sich vernünftig zu artikulieren. Der Bildungsstand korrigiert sich nach unten, da die meisten Schulklassen der Haupt- und Realschulen überfüllt sind. Schüler, die der deutschen Sprache kaum mächtig sind, sind oft in der Überzahl. Integration war das Zauberwort der letzten 15 Jahre. Übrig geblieben davon ist nichts als ein bitterer Nachgeschmack. Die Zahl der Schulverweigerer und Schulabbrecher war noch nie so hoch wie in den letzten 20 Jahren. Handwerksbetriebe beklagen, dass es seit Jahren nicht genügend gut ausgebildete und motivierte Schulabgänger gibt, die das Leistungsniveau der Berufsschulen erfüllen. Bildungsexperten und Politiker sind sich eigentlich einig, dass dieses ein unhaltbarer Zustand ist. Nur leider fehlt der Politik die realistische Sichtweise, die nötig ist, um diese Zustände zu verändern.

Viele Länder schaffen es jedoch, diese Problematik schnell und effektiv in den Griff zu bekommen.
Schweden, Norwegen und Finnland sind Beispiele für gelungene Integrationsarbeit. Allein die Sprache des jeweiligen Landes zu sprechen ist die Grundvoraussetzung für eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. Mit einer solchen Einwanderungspolitik wäre Deutschland in der Lage, die Massen an Migranten zu Händeln und in den Bildungs- und Arbeitsalltag zu integrieren. Selbst die Schweiz, Australien und Kanada sorgen für gesteuerte Einwanderung und die dazugehörende Schulbildung.

Deutsche Kultur ist nicht nur Oktoberfest, sondern alles was mit den Traditionen der Deutschen zu tun hat. Das geht von Vereinen aller Art bis hin zum Geschichtsbewusstsein. Leider hat dieses Geschichtsbewusstsein eine riesen Lücke bekommen. Mit dem verlorenen Weltkrieg wird die deutsche Geschichte in den Schulen nicht mehr ausreichend gelehrt: Weder die letzten 1000 Jahre, noch die Gräueltaten der NS-Zeit werden hinreichend thematisiert. Und JA, der Nationalsozialismus war und ist ein düsteres Kapitel in unserer wechselvollen Geschichte. Mit den verabscheuungswürdigen Gräueltaten stehen wir weltweit allerdings nicht alleine da, denn das Wort „Völkermord“ ist kein ausschließliches Synonym für die systematische Ermordung jüdischen Lebens in der Nazizeit, sondern wird heute beispielsweise auch in Zusammenhang mit der Vernichtung der Armenier durch die Türken verwendet. Auch Stalins Säuberungsaktionen in Russland können als Gräueltaten gewertet werden. Und trotz solcher Vergangenheit haben diese und andere Länder ihre Sitten, Traditionen und Geschichte, auf die sie stolz sind.

Deutschland darf sich nicht von allen Seiten gängeln lassen und Politiker müssen Stärke zeigen, dass wir in Deutschland bis auf einige Ausnahmen stolz auf seine Geschichte sein dürfen. Die „deutschen Tugenden“ haben unser schönes Land zu einer der größten Industriestaaten der Welt gemacht. Allein das ist Grund genug, die deutschen Tugenden zu pflegen und zu erhalten.


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