Deutschland fliegt Kinder von „IS-Kämpfern“ aus Syrien ein

Kinder von „IS-Kämpfern“ sollen nach dem Willen des Auswärtigen Amtes (Bundesaußenministerium) nach Deutschland geholt werden. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass auch weitere Kinder Syrien verlassen können“, sagte Bundesminister Heiko Maas (SPD) in Berlin.

Bereits in den letzten Tagen wurden an der syrisch-irakischen Grenze drei Waisenkinder und ein krankes Mädchen übergeben worden. Diese wurden über die Stadt Erbil nach Deutschland ausgeflogen. Zuvor lebten diese im syrischen Flüchtlingslager Al-Hol.

 „Es handelt sich im Wesentlichen um Kleinkinder, und deren Unterbringung dort ist alles andere als optimal“, sagte der SPD-Bundesaußenminister. Weiterhin erläuterte er: „Sie können auch nicht für die Taten ihrer Eltern verantwortlich gemacht werden, und deshalb wollen wir dort helfen.

In jedem Einzelfall müssen deutsche Behörden nun prüfen, wie die Identität der Ausgeflogenen geklärt und die Ausreise selbst organisiert werden kann. Währenddessen bedankte sich Heiko Maas (SPD) „bei all denjenigen, die diese Ausreise unter so schwierigen und auch unter gefährlichen Umständen möglich gemacht haben“.

Ob neben der Bundesrepublik Deutschland noch andere Länder „IS-Kinder“ ausfliegen, ist zurzeit nicht bekannt.


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