Deutschland ist gespaltener denn je – „Regenbogenfarbe“ gegen „Schwarz-rot-gold“ – Wir sind Europas Moralweltmeister!

Deutschland steht wieder vor einem Dilemma. So einfach wie gedacht, scheinen sich die „Saison-Patrioten“, diejenigen, die alle vier Jahre ihre schwarz-rot-goldenen Flaggen, Trikots und Schals herausholen und „Schland“ skandieren, verläuft es in dieser Fußball-Europameisterschaft nicht.

Die „Saison-Patrioten“ haben die Rechnung ohne die linksgrün-sozialdemokratischen Weltverbesserer gemacht. Diese haben sich aktuell Ungarn verschrieben, speziell ein sich im ungarischen Parlament befindlichen Gesetz, dass nach Meinung der „Deutschen Linke“ homophob und gegen die Diversität ausgerichtet ist. Ein Blick in den Gesetzestext ergibt das Gegenteil, aber das soll hier nicht Thema sein.

Die Linksgrün-sozialdemokraten denken sich offenbar: „Mach´ die Leute nicht so schlau, dann bekommst du sie so schlecht wieder dumm oder Fakten könnten die Menschen nur verunsichern“. Vor diesem Hintergrund debattiert Deutschland – und nur Deutschland im Rahmen der dieser Tage stattfindenden Fußball-Europameisterschaft 2020 – über eine so genannte „Regenbogen-Binde“ und ein gemäß dem Münchner Stadtrat in Regenbogenfarbe zu illuminierenden Allianz-Arena, dem Austragungsort des Spieles „Die Mannschaft“ gegen Ungarn.

Anstatt Sport Sport und Politik Politik sein zu lassen, werden in den Sozialen Medien (Facebook, Instagram etc.) Profilbilder regenbogenfarbend umrandet und einer Doktrin gleich die Diversität und damit LGBT (Lesben, Schwule, Binäre, Transsexuelle) propagiert. Einem „Nürnberger Trichter“ gleich sollen die Deutschen – auch die „Saison-Patrioten“ – auf die Regenbogen-Schiene gebracht werden. Wir tragen nicht Schwarz-rot-gold, sondern die Regenbogenfarbe. Deutschland spielt sich wieder als Moralweltmeister auf. Wer sich regenbogenfarbend zeigt, der ist auf der richtigen Seite, zeigt die korrekte Haltung und Gesinnung – fertig ist der EM-Gutmensch.

Derjenige, der dieses Spiel nicht mitspielt, ist automatisch „rechts“ und „homophob“. So einfach funktioniert die linksgrün-sozialdemokratische Welt.

Aus dem nationalen politischen Bereich werden Stimmen nach diesem Motto laut: „Es ist enttäuschend. Eine Mannschaft, die seit Jahren schon nicht mehr deutsch ist – zumindest nicht zu 100 Prozent, sondern nur 60 Prozent deutsch ist, kann nicht im Sinne deutscher Tugenden kämpfen. Das hat was mit Authentizität und nichts mit „Rechts“ oder „Links“ zu tun. Das hat etwas mit Identifikation zu tun. Jemand, der hier mal hergekommen ist und die deutsche Staatsbürgerschaft „irgendwie geschenkt“ bekommen hat, der identifiziert sich nicht so mit dem Land wie jemand, der hier geboren ist und mit den Werten entsprechend aufgewachsen, sozialisiert wurde, also komplett mit der Pike auf konfrontiert wurde. Das ist doch das Problem. Multikulti ist eine Lüge, dass diese gut sei für ein Land. Ungarn macht es doch vor, dass sozusagen das „Gegenprogramm“ gestartet wird. Die Ungarn wollen ihre Identität behalten, sie wollen die deutschen Entwicklungen nicht, sie wollen das Authentische, was ungarn-authentisch ist, behalten. Das hat unser Deutschland verloren“.

Diese Zeilen verdeutlichen die tiefe Spaltung Deutschlands im Jahr 2021. Die UEFA, der Münchner Stadtrat und die sich in Deutschland zahlreich aufgerufenen Nicht-Regierungsorganisationen, linke Parteien und in den Sozialen Medien manipulierte Menschen tragen in Zeiten der Fußball-Europameisterschaft zu dieser Spaltung bei.

Freude am Sport, Freude an Toren und den Siegen der jeweils favorisierten Mannschaften bleiben so außen vor. Eine traurige Veranstaltung.

Erstaunlich ist auch, dass sich Kirchen und Moscheen aus dieser Entwicklung heraushalten. Diese erscheinen nicht in den Farben eines Regenbogens.

Freuen wir uns jetzt schon gemeinsam auf die Fußball-Weltmeisterschaft im muslimischen Katar, wo etwa auf Homosexualität Peitschenhiebe stehen. Warten wir ab, ob ein Herr Manuel Neuer dort ebenso mit einer „Regenbogen-Binde“ aufläuft.

Dienstag geht es für „Die Mannschaft“ gegen England in den Wettbewerb. Moralisch ist „Die Mannschaft“ schon Europameister. Jetzt müssen sie es auch noch sportlich beweisen. Nach dem Spiel gegen Ungarn kann man seine Zweifel haben.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die „Saison-Patrioten“ schwenken ihre Flaggen, die linken Gutmenschen die Regenbogenflaggen.


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