Deutschland provoziert China

Die Bundesmarine schickt die Fregatte „Bayern“ nach Südostasien. Angesichts des ständig geringer werdenden Bestandes der deutschen Seestreitkräfte ein seltsames Unterfangen. Aus dem Verteidigungsministerium heißt es dazu, es werde Deutschlands Rolle „als gestaltender Akteur und Partner“ geltend gemacht. Tatsächlich scheint die Entsendung vornehmlich im Interesse der USA zu sein, die dem Anspruch, als „Weltgendarm“ aufzutreten, angesichts schwindender Flottenstärke nicht mehr gerecht werden können. Ähnliche Hilfsaktionen Großbritanniens und Frankreichs riefen diplomatische Konflikte mit China herauf. Insgesamt soll die “Bayern” sechs Monate in Übersee operieren. Für die eigentlichen Aufgaben der Landesverteidigung fehlt das Schiff in dieser Zeit. Kramp-Karrenbauers Aktion erinnert an die Kanonenbootpolitik vergangener Zeiten.


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