Deutschlandfunk: Wie sich Linke ihre Welt zusammenflunkern

Ein Kommentar von Alice Hasters am 23. November im Deutschlandfunk (DLF) zeigt dramatisch: Sender wie der staatliche DLF pflügen mit schwerer, sozialistischer Schlagseite durch das gebührenfinanzierte Sendegebiet. Und sie machen ein Niveau der politischen Diskussion gesellschaftsfähig, das man bei 13jährigen Teenagern früher entrüstet kritisiert hatte.

Der rote DLF – Pardon, die rote DLF-Redakteurin, Alice Hasters – sorgt sich um die vorgebliche „Verrohung der Gesellschaft“.  Deren Ursachen wittert sie freilich nicht bei roten Terrororganisationen (wie der Antifa) – sondern bei „konservativen und rechten Bewegungen“. Denn diese würden „ihre Interessen rein auf Machterhalt auslegen, und nicht am Wohl der Gesamtbevölkerung.“ Bürgerliche als „machtgeile Rechte“ also. Interessant.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass Deutschland nur links funkt. Kein einziger bürgerlicher Sender weit und breit, keine bürgerliche Tageszeitung, und (außer dem FOCUS) auch kein bürgerliches Wochenmagazin. Immer nur links, oder linksextrem. Auch der marxistische SPIEGEL manipuliert derart subtil. In seiner TV-Serie „Deutsche Bundeskanzler“ unterstellt er bürgerlichen („rechten“) Kanzlern wie Adenauer und Kohl „ein Streben nach Macht“ – während man Willy Brandt und Co. als Menschenfreunde hochhält.

Niveaulosigkeit auf neuem Niveau

Schlimmer als die linken Platituden ist im DLF allerdings das intellektuelle „Niveau“. Die Publizistik-Absolventin Hasters: „Wir leben in Krisen, die die Welt noch nie gesehen hat.“ Stopp! – was?

Covid – eine größere Krise als jene des ersten Weltkriegs oder des Zweiten Weltkriegs? Oder der Spanischen Grippe? Oder des 30jährigen Kriegs? Es ist bekannt, dass Publizistik nicht gerade zu den schwersten Studien zählt – aber solch einen Stuss darf ein Chefredakteur nicht auf Sendung gehen lassen. Da macht man sich vor der Welt lächerlich.

Mega-Fake: Klimakrise an Migration verantwortlich

Bleibt die Hoffnung, dass „die Welt“ ohnedies längst weggeschaltet hat. Denn es kommt noch dicker. Hasters: „Angeführt wird alles von der Klimakrise, die zieht einiges mit sich: knappe Ressourcen, was wiederum zu Kriegen führt, und weiter zu Migration.“ Aha. Die Klimakrise also als Migrationstreiber. Wer glaubt denn das noch? Jedenfalls nur, wer noch nie in Afrika (mit offenen Augen) war und sich weder mit Geschichte noch mit Ökonomie befasst hat. Denn Wohlstand kommt nicht von klimatischen Bedingungen (Afrika könnte die Welt theoretisch alleine mit Energie und Nahrung versorgen) – und schon gar nicht von Ressourcen.

Linkes Weltbild – Faktenleer, zurechtgelogen

Wohlstand entsteht ausnahmslos dort, wo Menschen über technisches Talent („Tüftler“) und kapitalistischen Ehrgeiz verfügen. Nur das motiviert Menschen, Produkte (nach-) zu bauen und Fabriken zu errichten, um Güter zu produzieren (und damit reich zu werden). Merke: wer produziert, wird reich. Wer nicht, eben nicht.  In Vietnam, in China oder in Taiwan ist es heißer als in vielen Regionen Afrikas – dazu fehlen die Rohstoffe. Und doch haben es Tüchtigkeit und Fleiß dort zu größtem Wohlstand gebracht. Kein Japaner und kein Koreaner muss über das Meer fliehen. Kein Vietnamese muss in seiner feuchtheißen, überbevölkerten und rohstoffarmen Heimat an Hunger leiden – dabei hatte Vietnam gleich drei (!) brutale Kolonialregime zu ertragen.

Die ARD- und DLF-Journalistin Hasters zeigt auf erschreckende Weise, wie wir Bürger (politisch korrekt: wir „Rechten“) sukzessive dem Fakten-basierten Denken entwöhnt werden sollen. Mit dem Ziel, die Welt bloß noch in linken Feindbildern und Verschwörungstheorien zu begreifen.

Es kann angenommen werden, dass Hasters weder George Orwells Dystopie „1984“ gelesen hat – noch seine Fortsetzung „Orwell 2024“.

In beiden Romanen geht es um nichts anderes als der Frage, warum Medien wie SPIEGEL, Deutschlandfunk und ARD die Geschichte umschreiben wollen.

Ein Nachtrag: Ebenfalls am 22.11. freut sich die linke DLF-Journalistin Katharina Hamberger über die Kandidatur der linken Politikerin Serap Güler (CDU). Sie titelt: „CDU-Vorsitz: Endlich Hoffnung auf Frauen und Vielfalt“. Komisch. Ich hatte gedacht, die letzte CDU-Vorsitzende wäre bereits eine Frau gewesen – und sogar eine Linke.

Ein Gastbeitrag von Steven Garcia. Der Berliner ist Romanautor und hat das Buch “Orwell 2024” veröffentlicht.


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