Die CDU schmiert ab – Laschet zu lasch?

Es war so vorhersehbar: Nach dem wochenlangen Hickhack um die Kanzlerkandidatur innerhalb der CDU sowie der nicht aus taktischen, sondern machtpolitisch-egoistischen Gründen getroffenen Entscheidung zu Gunsten von Armin Laschet, schmiert die CDU in einer aktuellen Wahlumfrage ab und belegt nur noch Platz zwei hinter den Grünen.

Schon macht sich in Berlin die Angst vor einer zukünftigen Öko-Kanzlerin Annalena Baerbock breit. Und diese Angst ist auch begründet!

Ich kann nichts erkennen, was ich politisch mit Armin Laschet in Verbindung bringen würde. Er ist farblos, kraftlos und inhaltslos. Selbst ein Feuerlöscher hat mehr Charisma als Armin. Und selbst Olaf Scholz als Kandidat der Sozis hat mehr Ecken und Kanten, an denen man sich wohltuend reiben kann, als der Rundballen Laschet.

Es ist schon paradox: Eine „Union“, bestehend aus zwei Parteien, die nicht den besseren weil beliebteren Kanzlerkandidaten küren, sondern denjenigen, der die stärkere Lobby im CDU-Bundesvorstand hat, ist eigentlich keine „Union“ mehr. Wer sich gegen die eigene Parteibasis stellt, wer die Entscheidung wichtiger Gremien missachtet, wie das Votum der Nachwuchsorganisation Junge Union, der demontiert sich selbst. Und die aktuelle Wahlumfrage zeigt dieses überdeutlich.

So wird die Bundestagswahl zu einer Angstwahl. Der Wähler ist getrieben von der Frage, ob wir in eine Öko-Diktatur wandern oder den plätschernden Grau-in-Grau-Kurs der Ewig-Kanzlerin Angela Merkel fortsetzen müssen – eine Wahl zwischen Pest und Cholera.

Mit Markus Söder wäre es anders gelaufen: Die Union mit einem kantigen Sprücheklopfer Söder an der Spitze hätte nicht nur eine Aufbruchstimmung verbreitet, die man von Herrn Laschet nicht erwarten darf. Auch hätte ein Kanzlerkandidat Söder der AfD mit Sicherheit zwei bis drei Prozentpunkte abgenommen. Und diese aus Sicht der Union wichtigen Prozente wären das notwendige Polster für den Wahlsieg im Endspurt des Wahlkampfes gewesen. Nun geht das Zittern aber weiter.


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