Die Gesellschaft im Fokus des Wandels

Gesellschaftliche Herausforderungen gab es schon immer und wird es auch zukünftig immer geben. Das liegt zu einem an einer sich immer ändernden Gesellschaft durch Modernisierung und Fortschritt. Durch neue technische Möglichkeiten ändert sich auch das Verhalten. Aber nicht nur durch Innovation und Modernisierungen sind Veränderungen zu beobachten, sondern auch durch äußerliche Einflüsse, wie Naturkatastrophen oder auch Epidemien/Pandemien verändert sich eine gesellschaftliche Struktur und das gesamte Verhalten.

In einer solchen Zeit leben wir jetzt seit etwas mehr als einem Jahr. Der historische erste „Lockdown“, welcher nichts anderes als „Einschluss“ bedeutet, ist vorbei und seitdem geht es von einem Einschluss zum nächsten.

Der Begriff „Lockdown“ entstammt übrigens dem US-amerikanischen Strafvollzug. Einige andere Begriffe, welche unsere Regierung verwendet, wie zum Beispiel „Lockerungen“, sind ebenfalls Begriffe, die in den Justizvollzugsanstalten unserer Republik verwendet werden.

„Lockerungen“ sind Belohnungen für Strafgefangene während der Haftzeit, wenn sie sich gut und ruhig verhalten haben. Das können dann unter anderem Lockerungen für Besuchszeitregelungen sein, aber auch Freigänge.

Wenn sich eine Gesellschaft zu verändern beginnt, dann merkt man das ganz besonders an der Denk- und Handlungsweise der Menschen. Oftmals werden solche Vorgehensweisen durch die Politik sogar vorgegeben. Begründet wird dies dann oft damit, dass man modern und weltoffen sein möchte. Wobei man sich dann häufig selbst fragt, ob man das vorher nicht schon gewesen ist…?

Zur Weltoffenheit gehört offenkundig auch, dass niemand wegen seiner Herkunft, politischer Einstellung oder gar sexueller Orientierung einen Nachteil durch Diffamierungen und Stigmatisierungen erfahren sollte. Dieses ist sogar ein durch das Grundgesetz verbrieftes Grundrecht eines jeden einzelnen Bürgers. Das ist nicht nur wichtig, sondern auch richtig.

In den letzten Jahren wurden Menschen, die sich kritisch gegenüber politischen Entwicklungen geäußert haben, nicht selten gesellschaftlich stigmatisiert. Dies übt natürlich auch einen gewissen Druck von der einen auf die andere Gruppe aus. Die Modernisierung unserer Gesellschaft wurde in der jüngeren Vergangenheit sehr oft von links-grünen Politikern unter Zuhilfenahme der Medien vorangetrieben. Hier wirft sich mir eine sehr entscheidende Frage auf: Gelten diese gesellschaftlichen Regeln für alle? Gelten diese beispielsweise auch für konservative Bürger und Bürgerinnen? Selbstverständlich wäre hier die klare Antwort JA. In der Praxis sieht das aber oftmals ganz anders aus.

Dies kann man seit einem Jahr besonders beobachten und auch zu spüren bekommen. Man kann als konservativer Beobachter der Gesellschaft sehen, wie weit es mit der viel erwähnten Toleranz und Weltoffenheit insbesondere aus dem links-grünen Lager hin zu Politikern und Anhängern der Konservativen bestellt ist.

Übt man daran Kritik, wird man selbst Opfer von Stigmatisierungen und Diffamierungen. Die Akteure sind mittlerweile diejenigen, welche jahrelang den Moralapostel spielten und vorgaben, gegen solche Verhaltensweisen vorzugehen. Sie stehen jetzt selbst in der ersten Reihe.

Sie fühlen sich oftmals moralisch dazu berufen und überlegen und man bekommt das Gefühl, dass man sich gegenseitig überbieten möchte, wenn man sich so manche Aussagen anschaut.

Um sich von der Gesamtsituation einen Überblick zu verschaffen, braucht man sich nur mal auf moderne Medienplattformen wie zum Beispiel Facebook oder tiktok die Kommentare durchlesen, wenn es um eine Bevölkerungsgruppe mit abweichender Meinung zur aktuellen Corona-Thematik geht.

Das Stigmatisieren ist hier schon gang und gebe und scheinbar schon zur Normalität geworden. Es wird aber auch – wenn es um Corona Kritiker geht – der Einsatz von Gewalt u.a.  durch die Polizei mittels Schlagstock-Einsatz, Wasserwerfer oder sogar das Einsetzen von Tränengas gefordert. Sogar der Gebrauch der Schusswaffe wurden des Öfteren gefordert. Wenn ich solche Kommentare lese, stockt mir oft der Atem, wie weit die Verrohung unserer Gesellschaft vorangetrieben ist.

Wenn man sich den gewöhnlichen Corona-Demonstranten so anschaut, stellt man sehr häufig fest, dass die eindeutige Mehrheit dieser Menschen Rentner oder Personen im fortgeschrittenen Alter sind, von denen keinerlei körperliche Gewalt zu erwarten ist. Man sieht diese tanzend, auf Kochtöpfe schlagend und mit Luftballons durch die Straßen ziehen. Gegen diese Menschen werden also in den Kommentarspalten solche Einsätze gefordert…

Hier kann man ungefähr ableiten, wo unsere Gesellschaft stehen wird, wenn solche Kräfte in Regierungsverantwortung kommen. Da kann man sich nur wünschen, dass unsere Demokratie erhalten bleibt und nicht Stück für Stück aufgeweicht wird. Deshalb ist es so wichtig, auch konservative Sachpolitik zu betreiben. Denn Modernisierung bedeutet nicht immer nur Fortschritt.

Meine Oma hat früher immer zu mir gesagt: Man muss auch mal über den Tellerrand schauen und nicht nur bis zum Rand selbst. Macht man dies heute, wird man oftmals als „Querdenker“ oder sogar als rechts diffamiert. „Freies Denken“ ist vornehmlich von Linken und Grünen nicht erwünscht.

Hier müssen folgende Fragen erlaubt sein: Sind Linke und Grüne besser? Handeln sie nach ihren eigenen Maßstäben oder handeln Sie vielmehr so, wie sie es dem politischen Gegner vorwerfen?

Abschließend möchte ich ein altes Sprichwort in Erinnerung rufen. „Was du nicht willst was man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“


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