Die Grünen und die Sonnenblume – Symbolik nach Troja – eine metaphorische Analyse zur Bundestagswahl

Politik und ihre politischen Parteien kommen teilweise langweilig, undifferenziert und plural daher. Sich mit politischen Themenfeldern zu befassen setzt Zeit und ein hohes Maß und Verständnis an und für Komplexität voraus. Die politische Sprache hat sich weit von der Alltagssprache der Menschen entfernt.

Von dieser Bestandsaufnahme profitieren Karikaturisten, Zeichner und andere auch bildnerische Künstler. Schon der amerikanische Werbefachmann Fred R. Barnard wusste im Dezember 1921: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ („One Look is Worth A Thousand Words“).

Die Evolutionsforschung gibt uns vor, weshalb das so ist. In der Steinzeit mussten Männer in ihrer Funktion als Jäger visuell rasch Gefahren erfassen, um sich lebensrettend verhalten zu können. Von daher lernen und verstehen wir Menschen Kontexte schneller über Bilder.

Oft reicht ein Bild aber nicht aus, um komplexe Dinge zu erfassen, von daher ergänzt das Erklären das Zeigen von Bildern. So viel zur Theorie.

An dieser Stelle soll nun die Partei „Bündnis90/Die Grünen“ (kurz: Grüne) praktisch metaphorisch erklärt werden. Eine solche Metapher dient dazu, Dinge im übertragenen Sinne zu beschreiben. Dabei werden Bereiche miteinander verbunden, die im normalen Sprachgebrauch nichts miteinander zu tun haben. Es werden also zwei Begriffe gleichgesetzt.

Bereits seit der Gründung von „Bündnis90/Die Grünen“ am 14. Mai 1993 in Karlsruhe verknüpfen sich die Grünen mit der Sonnenblume. Spannend ist es nun, die Grünen mit den Attributen einer Sonnenblume zu verbinden und sodann politische Eigenschaften und Perspektiven abzuleiten.

Welches Image („Bild“) weisen die Grünen im Bundestagswahljahr auf? 43 Prozent der Deutschen waren im Monat Mai 2021 nach einer Umfrage des Markt- und Sozialforschungsinstituts INSA-Consulere (Erfurt) der Meinung, die Grünen seien stark von Verboten geprägt. 49 Prozent der Männer betrachten die Grünen als „Verbotspartei“, bei den Frauen sind es 38 Prozent.

Darüber hinaus sehen die Menschen mit 28 Prozent die These bestätigt, die Grünen setzen sehr auf Verbote statt auf Selbstverantwortung. Interessant wirken 20 Prozent der Befragten, sie können die Grünen in keiner Weise einschätzen. Grünen-Anhänger leben offenbar in ihrer eigenen Wirklichkeit. Bei ihnen beurteilen lediglich 12 Prozent ihre Partei als „Verbotspartei“.

Die Wahrnehmung der Grünen als „Verbotspartei“ leitet sich nachhaltig aus den nachfolgenden exemplarischen Forderungen der grünen Partei ab:

  • Biertrinken in der Öffentlichkeit sowie Rauchverbot in Biergärten
  • Böllerverbot an Silvester
  • Überwindung der Ehe
  • Abschaffung der 1. Klasse bei der Deutschen Bahn
  • Tempolimit auf Autobahnen
  • Fleischverbot in Kantinen
  • Weichmacher in Sexspielzeugen
  • Verbot von V-Männern beim Bundesamt für Verfassungsschutz (Inlandsgeheimdienst)
  • Verbot von W-LAN
  • Verbot von Streaming
  • Verbot von Motorrädern über 95 dB (Lärmsperre)

Inhaltlich positionieren sich die Grünen in einem nicht zu vernachlässigen Teil als so genannte „Ökosozialisten“. Ökosozialisten beziehen sich theoretisch auf den Ökosozialismus. Dieser fußt auf sozialistischen sowie marxistischen Grundlagen.

Für Ökosozialisten existiert ein großer Widerspruch zwischen dem Kapitalismus („Geld regiert die Welt“) und der Ökologie. Sozialisten, seien sie ökologisch, sozial, national oder als Mischformen ausgeprägt, streben eine gesellschaftliche Entwicklung an, die auf gesellschaftlichen (kollektiv) oder staatlichen Besitz der Produktionsmittel (Maschinen, Grundstücke, Gebäude etc.) hinarbeitet.

Im Ergebnis steht eine gerechte Verteilung der Güter an alle Menschen („Brüder und Schwester“) innerhalb der Gemeinschaft. Privates Eigentum wird im Sozialismus explizit abgelehnt. Ökosozialisten wirken aus der Perspektive des heutigen politischen und wirtschaftlichen Systems radikal und zum Teil sogar extrem.

Radikale und extreme Strömungen zeigten sich ebenso in den dunklen 12 Jahren der Deutschen Geschichte der Jahre 1933 bis 1945. Eine Demokratie verträgt sich nicht mit dem Sozialismus, sei er ökologisch oder (national)-sozialistisch. Faktisch erscheinen die Grünen so interpretiert nicht als grün, sondern ebenso als braun. Das sollte den Menschen bewusst sein bzw. werden.

Eine derartige gesellschaftliche Sichtweise, vertreten durch die Grünen als politische Partei, bedeutet einen Systemwandel hin vom Kapitalismus zum Sozialismus. Nicht der Mensch steht im Mittelpunkt gesellschaftlicher Entwicklung, sondern der Staat.

Aber: Nicht der Staat ist es, der den gesellschaftlichen (sozialen) und wirtschaftlichen Wohlstand in der sozialen Marktwirtschaft erbringt. Es sind die Menschen, der so genannte „deutsche Mittelstand“, die durch ihre tägliche Arbeit Steuern und Abgaben leisten. Der Staat hat seine Einnahmen im Rahmen seiner Fiskalpolitik optimal zugunsten der Menschen in Deutschland zu investieren.

Die aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen in Deutschland sind in keiner Weise dauerhaft garantiert. Vor diesem Hintergrund wirkt die politische Positionierung der Grünen besonders gefährlich, ja zerstörerisch.

Ein beobachtbares Wesensmerkmal der Grünen erscheint darin, Minderheiten zu fokussieren, um deren Ziele zu verfolgen (LGBT, Flüchtlinge, Elektromobilität, Umwelt, Klima etc.). Die Mehrheit der Gesellschaft haben Vertreterinnen und Vertreter der Grünen aktuell nicht im Blick. Das sind die Menschen, die morgens früh aufstehen, ihre Kinder versorgen, zur Arbeit gehen und abends die Familie am Laufen halten – eben der „deutsche Mittelstand“.

Insgesamt laufen die Grünen einer ökosozialistischen Ideologie hinterher, die mit der Realität der Menschen kaum bis gar nichts zu tun hat. Ihre Verbote verteuern das Alltagsleben des „deutschen Mittelstandes“ und damit der Menschen, die Deutschland ökonomisch am Leben erhalten.

Hier kommt jetzt die Sonnenblume als „grünes Maskottchen“ ins Spiel. Ein Symbol also, das den Grünen im politischen Sinne Glück bringen soll, also Wählerstimmen. Die Menschen sollen das Gefühl haben, mit den Grünen wählen sie etwas Gutes, sie befinden sich damit auf der richtigen, auf der guten Seite und zeigen die „richtige“ Haltung. Die so wählenden Menschen fühlen sich nach ihrer Stimmabgabe wohl und glücklich.

Was symbolisiert nun die Sonnenblume? Äußerlich repräsentiert die Sonnenblume zwischenmenschliche Wärme, Lebensfreude, Fröhlichkeit, Zuversicht, Friede und Freude. Durch das Überreichen dieser Blume wird dem Beschenkten Glück übermittelt. Die Sonnenblume strahlt.

Nicht von ungefähr stilisieren die Grünen die Sonnenblume als ihr originäres Symbol. Ein Blick ins Geschichtsbuch genügt, um die Strategie und Taktik der Grünen zu entlarven. Schlagen wir das Kapitel „Untergang Trojas“ auf.

In der griechischen Mythologie führte den Untergang Trojas das jedem bekannte „Trojanische Pferd“ herbei. In diesem Pferd versteckten sich griechische Soldaten, um so unentdeckt die Stadtmauern Trojas zu überwinden. Hinter den Stadttoren angekommen, nahmen die Griechen Troja ein – fatal.

Vergleichsweise mit einer Sonnenblume in der Hand und einem nicht finanzierten grünen Wahlprogramm ziehen die Grünen in den Bundestagswahlkampf. Hinter der Sonnenblume verstecken sich Ökosozialisten und weitere Politikerinnen und Politiker, die die Mehrheitsgesellschaft mit ihrer Ideologie überziehen und erziehen wollen (vgl. Verbotsliste oben). Wie in Troja werden die Menschen in Deutschland nach der Wahl ihr Land nicht wiedererkennen – ebenso fatal.

Die Grünen sind weder grün noch symbolisch einer Sonnenblume gleich. Grüne sind „grün-lackierte Sozialisten“, die zweifelsfrei dieser Argumentation folgend, mit (national)-sozialistisch orientierten Menschen gleichzusetzen sind. Beide treffen sich in ihrem ideologisch geleiteten radikalen bis extremen Gedankengut. Insofern hat sich die Partei „Bündnis90/Die Grünen“ nicht die Farbe Grün, sondern Braun zu geben.

Ein Blick auf die oben abgebildete Sonnenblume zeigt, dass die „braun-grüne Partei“ (Bündnis90/Die Grünen) mit ihrer Symbolik doch nicht so verkehrt liegt.

Augen auf bei der Bundestagswahl, achten wir auf die Geschichte und sorgen wir dafür, dass Deutschland einen gesunden Kurs nimmt, der den „deutschen Mittelstand“ in den Mittelpunkt stellt. Sorgen wir dafür, dass uns als Wirtschaftsordnung die soziale Marktwirtschaft erhalten bleibt. Sorgen wir dafür, dass die nächste Regierung aus Menschen besteht, die die Bürgerinnen und Bürger in den Fokus nimmt, die durch ihre Steuern und Abgaben unser Deutschland ökonomisch, sozial, kulturell und ökologisch bewahrt – eine solche Politik nennt sich übrigens konservativ!


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