Die SPD hat Sinn für Humor

In einer Erklärung der Bundes-SPD ließ Generalsekretär Lars Klingbeil die Journalisten wissen:

“Hallo

die CDU/CSU hat gerade beschlossen, dass Armin Laschet Kanzlerkandidat werden soll. Stelle Dir vor, Armin Laschet führt die nächste Regierung an. Oder besser: lass es lieber bleiben. (Nicht nur wegen des unwürdigen Schauspiels der letzten Wochen).

Ich bin stolz, dass wir den besseren Kanzler für Deutschland haben: Olaf hat schon jetzt einen Plan für eine bessere Zukunft. Für mehr Respekt in der Gesellschaft, für ein starkes Europa. Olaf hat als Erster Bürgermeister von Hamburg gezeigt, dass er eine Regierung führen kann und soziale Politik etwas beim sozialen Wohnungsbau vorantreibt. Als Vizekanzler und Finanzminister sorgt Olaf aktuell dafür, dass dieses Land nicht zusammenfällt und dass diese Pandemie nicht die Schwächsten trifft.

Wir stehen zusammen und werben gemeinsam für unser Zukunftsprogramm und Olaf als Kanzler. Dafür brauchen wir jede Stimme. Dafür müssen wir unsere Freund*innen und Bekannte überzeugen.“

Offenbar kann Klingbeil keine Zahlen lesen. Die SPD ist mit einem Stimmenanteil in den Umfragen von gerade einmal 13 bis 15 Prozent (noch) drittstärkste Kraft in Deutschland. Da AfD und FDP zurzeit steigende Zustimmung erzielen, könnten die Sozialdemokraten am Ende sogar nur viert- oder fünftstärkste Kraft in Deutschland werden. Wie die Partei bei diesen Werten darauf kommt, den Kanzler stellen zu können, bleibt ihr Geheimnis. Die Aussendung erinnert eher an „Lach und Sachgeschichten“ bei der Sendung mit der Maus.


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