Donald Trump geht mit seinem neuen sozialen Netzwerk „TRUTH Social“ an den Start

Auch nach seiner Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) wird Donald J. Trump nicht müde, auf sich aufmerksam zu machen. Bereits während seiner Amtszeit informierte der damalige US-Präsident die Öffentlichkeit unmittelbar über Twitter.

Twitter blockierte Donald J. Trump zwei Wochen vor dessen Ende seiner Amtszeit. Begründet wurde dieser Schritt damit, weil Trump seine Sympathie für den „Sturm auf das US-Kapitol“ bekundete. Die Unterstützung des US-Präsidenten motivierte weiterhin zahlreiche Anhänger, sich aktiv zu beteiligen. Parallel äußerte Donald Trump regelmäßig, man hätte ihm den Sie bei der Präsidentschaftswahl „gestohlen“. In der Folge blockierten ebenso Facebook und Youtube den jeweiligen Kanal des US-Präsidenten.

 Jetzt folgt der neue Clou von Donald J. Trump. Er gründet sein eigenes soziales Netzwerk. „TRUTH Social“ soll als Plattform die Positionen von Trump und seinen Anhängern verbreiten. „Wir leben in einer Welt, in der die Taliban eine riesige Präsenz auf Twitter haben, während der amerikanische Lieblingspräsident zum Schweigen gebracht wurde. Das ist inakzeptabel“, begründet Donald Trump die Gründung seines neuen Netzwerkes.

Ich freue mich darauf, meine Ideen bald auf TRUTH Social zu teilen“, erklärte Trump, der vor seinem Verbot in der Nutzung relevanter sozialer Netzwerke 35 Millionen Follower auf Facebook und 24 Millionen auf Instagram hatte.

Mit der neuen Internetplattform will Trump es mit den Großen der Branche aufnehmen – Facebook, Youtube und Twitter. Der ehemalige Präsident will „der Tyrannei der Tech-Giganten entgegentreten“, die nach Auffassung von Trump „ihre einseitige Macht genutzt haben, oppositionelle Stimmen in Amerika zum Schweigen zu bringen“. Damit kehrt Trump auch ohne Twitter schnell wieder auf den Plan. Politisch tot ist Donald Trump demnach noch lange nicht. Auch wenn es deutsche Leitmedien so herbeischreiben.

Im Wesentlichen werden über Meetings und Pressemitteilungen die dem ehemaligen Präsidenten treu gegenüberstehenden Kandidaten unterstützt. Darüber hinaus fokussiert Trump mit seiner neuen Plattform die Zwischenwahlen im November 2022 und hat zusätzlich die Präsidentschaftswahl 2024 fest im Blick.  

Die Plattform wird Eigentum der neu gegründeten Trump Media & Technology Group (TMTG) sein. Die definierte Struktur sieht einen Video-on-Demand-Dienst und “not-woke” Podcasts vor. Unter dem Begriff „woke“ wird in politisch linken Kreisen sowie in der sogenannten „Identitätspolitik“ ein Bewusstsein für fehlende soziale Gerechtigkeit und Rassismus verstanden.

An den Start gehen soll der neue Dienst von Donald Trump im ersten Quartal 2022.

Apple-Nutzer können sich schon jetzt die APP als Betaversion downloaden:

https://apps.apple.com/us/app/truth-social/id1586018825


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