Douglas feuert Mitarbeiter

Die Luxus-Parfümerie Kette Douglas ist in der Krise. Zwar wollte das Unternehmen auch schon vor der Corona-Pandemie Personal reduzieren und Filialen schließen, aber der Virus hat alles verschärft. Die Douglas-Geschäftsführerin Tina Müller kündigte an, 500 der 2.400 europaweit und 60 der 430 deutschen Filialen „dicht“ machen zu wollen. 1.000 Mitarbeiter können sich einen neuen Job suchen, weil sie „gefeuert“ werden oder freiwillig „gehen“. Das Abfindungsangebot von Douglas soll höher sein als in der Branche üblich.


Die Kundenfrequenzen in den Innenstädten gehen zurück – eine Entwicklung, die auch der autofahrerfeindlichen Politik geschuldet ist. Dagegen hofft das Unternehmen im Online-Bereich weiter zu wachsen. Müller: „Und ich kann heute noch nicht sagen, wo genau die Online-Reise hingeht“.


In Zeiten der Expansion hat Douglas vornehmlich in Südeuropa durch Zukäufe Überkapazitäten aufgebaut. Die Schrumpfkur wird Douglas einmalige Kosten in Höhe von etwa 70 Millionen Euro verursachen. Müller glaubt, dass die Filialschließungen den Gewinn um rund 100 Millionen Euro jährlich steigern.


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