E-Autos in den USA auf der Kriechspur

In den USA geht der Verkauf von E-Autos zurück – geringfügig. Das lässt den guten Menschen im Weißen Haus nicht ruhen. Präsident „Sleepy Joe“ Biden scheint auf Merkels Spuren wandeln zu wollen. Er will die US-amerikanischen Autofahrer „elektrifizieren“. In den USA gelten Elektroautos als “hard sell” – schwer verkäuflich. Insgesamt 174 Milliarden US-Dollar sollen deshalb investiert werden – auch in Forschung, Entwicklung und in die Umrüstung von Fabriken.

Biden meint, er liefere sich mit China einen Wettlauf um den Bau und die Technologie von Elektroautos. Bei einem aktuellen Marktanteil von 6 Prozent ist das natürlich Unsinn. Die einzelnen Bundesstaaten sind – mit Ausnahme des „fortschrittlichen“ Kalifornien keine Freunde von E-Autos. Es gibt also massiven Widerstand. Etwa 30 Staaten haben bereits beschlossen, Gebühren für die Zulassung von E-Autos zu erheben. Die Frage ist nur: Sondersteuer oder Gebühr? Andrew Learned, Senator in Florida – von den Demokraten: „Wer nicht tanken muss, zahlt auch keine Benzinsteuer – und die Benzinsteuer wird benutzt, um die Straßen und Brücken instand zu halten. Eine Extra-Steuer für E-Autos ist eine Frage der Gerechtigkeit.“ Florida erhebt jährlich eine Gebühr von umgerechnet 114 Euro für ein E-Auto. In Oklahoma werden drei Cent pro Kilowattstunde an den Ladestellen fällig. Dazu müssen Autohalter noch 93 Euro zahlen, um das Fahrzeug in Oklahoma registrieren zu lassen.


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